Geringere Bestände

On-Chain-Kennzahlen zeigen: Miner beeinflussen Bitcoin-Kurs immer weniger

17.11.20 21:13 Uhr

On-Chain-Kennzahlen zeigen: Miner beeinflussen Bitcoin-Kurs immer weniger | finanzen.net

Bitcoin findet zunehmend Verbreitung. Dies hat zur Folge, dass der Einfluss der Miner auf den Bitcoin-Kurs immer geringer wird.

Werte in diesem Artikel
Devisen

59.292,5965 CHF 618,2563 CHF 1,05%

64.661,6853 EUR 654,1460 EUR 1,02%

55.778,8110 GBP 562,9764 GBP 1,02%

11.962.411,9037 JPY 179.078,7825 JPY 1,52%

76.494,7318 USD 862,6113 USD 1,14%

1.761,0803 CHF 34,0020 CHF 1,97%

1.920,5504 EUR 36,4895 EUR 1,94%

1.656,7155 GBP 31,4383 GBP 1,93%

355.301,8239 JPY 8.459,6040 JPY 2,44%

2.272,0099 USD 45,7796 USD 2,06%

1,2414 CHF 0,0209 CHF 1,71%

1,3538 EUR 0,0224 EUR 1,68%

1,1678 GBP 0,0193 GBP 1,68%

250,4559 JPY 5,3511 JPY 2,18%

1,6016 USD 0,0283 USD 1,80%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -1,02%

0,0006 ETH -0,0000 ETH -1,93%

0,8055 XRP -0,0138 XRP -1,69%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,99%

0,0005 ETH -0,0000 ETH -1,90%

0,7387 XRP -0,0124 XRP -1,65%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -1,01%

0,0006 ETH -0,0000 ETH -1,90%

0,8563 XRP -0,0144 XRP -1,65%

• CoinMetrics ermittelt neue On-Chain-Kennzahlen
• Bitcoin-Bestände der Miner nehmen ab
• Einfluss der Schürfer auf Bitcoin-Kurs verringert sich

Bitcoins werden erzeugt durch die Lösung kryptographischer Aufgaben auf einer Blockchain. Im Rahmen dieses rechenintensiven Prozesses werden neue Datenblöcke geschaffen, die im Bitcoin-Netzwerk benötigt werden, um alle Transaktionen mit der Cyberwährung aufzuzeichnen. Im Gegenzug für das Bereitstellen ihrer Rechenleistung erhalten die sogenannten "Miner" für jeden erzeugten Block eine bestimmte Menge an ebenfalls neu generierten Bitcoins.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Diese "Schürfer" treten am Kryptomarkt überwiegend als Verkäufer auf und hatten einstmals beträchtlichen Einfluss auf die Kursentwicklung. Um ihre eigenen Ausgaben zu decken, sind sie sozusagen gezwungen, einen Teil der von ihnen erarbeiteten Bitcoins zu veräußern. Denn insbesondere die Strom- und Mietkosten für ihre riesigen Serverfarmen sind enorm.

Einfluss der Miner schmilzt

Wie "BTC Echo" nun berichtet, deuten jedoch einige von CoinMetrics bereitgestellte On-Chain-Kennzahlen darauf hin, dass "der Einfluss der Miner auf den Bitcoin-Kurs abnimmt".

So hätten Daten zu Konten, die mit Adressen von Minern in Verbindung stehen, ergeben, dass die Bestände der Schürfer zwischen 2010 und 2020 abgenommen haben. Außerdem befinden sich inzwischen nur noch rund 18 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots im Besitz von Minern - im Jahr 2015 kamen sie noch auf einen Anteil von etwa 25 Prozent. Geringere Bestände bedeuteten, dass die Miner weniger Coins auf dem Markt verkaufen könnten, womit sich auch ihr Einfluss auf die Kursentwicklung reduziere, hieß es in dem Bericht.

Das könnte Sie auch interessieren: JETZT NEU - Bitcoin & Co. über die finanzen.net App handeln - oder für Profis über die Börse Stuttgart Digital Exchange

Zurückzuführen sei diese Tendenz unter anderem auf das etwa alle vier Jahre stattfindende Bitcoin-Halving. Denn um eine übermäßige Inflation zu verhindern, hat Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakomoto bei der Programmierung der digitalen Währung festgelegt, dass sich die Menge der pro erzeugtem Block ausgeschütteten Coins immer dann halbiert (Halving), wenn von den Minern rund 210.000 Blöcke gelöst wurden. Die Gesamtmenge der verfügbaren Bitcoins wächst also mit immer geringerer Geschwindigkeit, bis die im Bitcoin-Code verankerte Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins erreicht wird. Doch für die Miner hat dies den Nachteil, dass sie immer weniger neue Bitcoins für ihre Leistung erhalten.

Miner bleiben Schlüsselakteure

Doch trotz der zu beobachtenden Angebotsstreuung blieben die Miner fundamental wichtig, hieß es. Schließlich würden sie die Sicherheit des Netzwerks gewährleisten. Außerdem würden insbesondere Miner, die schon in der Anfangszeit des Netzwerkes aktiv waren, noch immer beträchtliche Bitcoin-Bestände kontrollieren.

Redaktion finannzen.net

Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com, REDPIXEL.PL / Shutterstock.com