finanzen.net
23.04.2019 19:18
Bewerten
(0)

Devisenexperten: Die Währungen der Emerging Markets senden Warnsignale

Zahlreiche Probleme: Devisenexperten: Die Währungen der Emerging Markets senden Warnsignale | Nachricht | finanzen.net
Zahlreiche Probleme
DRUCKEN
Die allgemein gute Stimmung an den internationalen Börsen ist bei den Devisen einiger Emerging Markets nicht angekommen. Dies könnte ein Warnsignal auch für andere Märkte und Asset-Klassen sein.
Eine Stärkung der Währungen aufstrebender Staaten gilt meist als Hinweis darauf, dass die Risikobereitschaft der Investoren wächst und die Bullen die Oberhand gewinnen. Vor diesem Hintergrund lässt die Tatsache, dass sich die Währungen zahlreicher Emerging Markets seit Ende Januar eher seitwärts bewegten aufhorchen: Dies könnte nämlich ein Beleg dafür sein, dass sich die Markteilnehmer weiterhin Sorgen hinsichtlich eines möglichen globalen Abschwungs machen.
Anzeige
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Wachstumsprobleme

Für eine Verbesserung bei den Devisen der aufstrebenden Staaten seien feste Belege für eine Wachstumsbeschleunigung erforderlich, meint laut "Bloomberg" der BNP-Experte Bryan Carter. Doch danach sieht es im Moment nicht aus, immerhin drosselte die US-Notenbank ihr Zinserhöhungstempo, weil jüngste Konjunkturdaten auf Wachstumsrisiken in den USA hindeuteten.

Auch aus der Eurozone mit ihrer schwächeren Gemeinschaftswährung sowie aus China, dessen Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 so gering war wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr, kommt Gegenwind für die Währungen der Emerging Markets.

Anleger zurückhaltend

Gegenüber "Bloomberg" äußerten auch zahlreiche weitere Devisen-Experten ihre Vermutungen, warum es mit den Devisen der Emerging Markets nicht aufwärtsgeht: Demnach scheinen internationale Investoren gegenüber den Emerging Markets allgemeinhin zurückhalten eingestellt zu sein. Zum einen haben einige EM-Staaten mit hohem Handelsbilanzdefizit ihre Bemühungen der letzten Jahre, Schwächen zu beseitigen, beendet. Zum zweiten ist da der strukturelle Abschwung der letzten Jahre, der kaum zu Investitionen anregt. Außerdem hätten Investoren in der Vergangenheit bereits zu früh reagiert und sich die Finger verbrannt. Deshalb würden die Anleger diesmal auf klarere Signale warten.

Politische Unsicherheiten

Auch von politischer Seite kommen hemmende Impulse. Zum einem verunsichern die Markteingriffe des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, zum anderen finden dieses Jahr in einigen Emerging Markets Wahlen statt. Solche Unsicherheiten lassen kaum Kauflaune aufkommen.

Allerding warnen die von "Bloomberg" zitierten Analysen auch davor, alle Emerging Markets über einen Kamm zu scheren. So gebe es durchaus aufstrebende Staaten, die sich anscheinend in einer guten Position befänden.

Redakton finanzen.net

Bildquellen: Pincasso / Shutterstock.com, fotoscool / Shutterstock.com

Investieren in eine bessere Welt

Gutes Ge­wissen und hohe Ren­dite­chancen schlie­ßen sich nicht aus - auf die richtigen Produkte kommt es an. Wie Sie die besten nachhaltigen Anlageprodukte identifizieren, erklärt Heiko Geiger von Vontobel am Montag.
Jetzt kostenlos anmelden!

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12110,0000
0,00
Japanischer Yen122,55500,0150
0,01
Pfundkurs0,88120,0000
-0,00
Schweizer Franken1,12310,0006
0,05
Russischer Rubel72,2315-0,0100
-0,01
Bitcoin7710,9702514,7202
7,15
Chinesischer Yuan7,7353-0,0001
-0,00

Heute im Fokus

DAX geht über 12.000 Punkten ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Plus -- May kündigt Rücktritt an -- VW stellt sich auf Mammutverfahren ein -- adidas, OSRAM, Vapiano im Fokus

Boeing muss 737 Max auf Werksgeländen parken. Trump-Familie geht im Streit um Bankunterlagen in Berufung. Deutsche Börse-Aktie nach Investorentag an DAX-Spitze. Auch Siemens prüft Geschäftsbeziehungen zu Huawei. SMA Solar-Aktie mit Kurssprung. Facebook entfernt mehr als drei Milliarden Fake-Konten.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Die rechtspopulistische FPÖ in Österreich hat für einen Skandal gesorgt. Wie glauben Sie wird sich das auf die Europawahlen auswirken?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
CommerzbankCBK100
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
Amazon906866
Huawei TechnologiesHWEI11
BMW AG519000
Allianz840400
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
NEL ASAA0B733
BayerBAY001