Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Verkaufsdruck kehrt zurück

05.02.26 07:41 Uhr

Goldpreis unter Druck - Verkaufswelle setzt ein | finanzen.net

Im Zuge eines breiten Marktausverkaufs ging es im frühen Donnerstagshandel auch mit dem Goldpreis leicht bergab.

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von Jörg Bernhard

Ein starker Dollar sowie Anzeichen einer Entspannung im Nahen Osten sowie im Handelskonflikt zwischen den USA und China waren hierfür hauptverantwortlich. Nach der Warsh-Nominierung zum neuen künftigen Fed-Chef kletterte der Dollar-Index mittlerweile auf den höchsten Stand seit fast zwei Wochen, was den Goldpreis spürbar belastet. Derzeit herrscht aber nicht nur bei Edelmetallen, sondern auch bei Krypto-Assets und an den Aktienmärkten eine relativ schlechte Laune. Auf geopolitischer Ebene haben das iranische Mullah-Regime und die USA vereinbart, am morgigen Freitag Gespräche im Oman zu führen. Entspannungssignale kommen auch aus China, wo laut US-Präsident Trump die Regierung erwägt, mehr in den USA produzierte Sojabohnen zu kaufen. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürften am Nachmittag folgende Termine sorgen: die EZB-Sitzung inkl. anschließender Pressekonferenz sowie die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe. Diese sollen sich laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten von 209.000 auf 212.000 erhöht haben.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 16,00 auf 4.934,80 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Rückwärtsgang eingelegt

Nachlassende geopolitische Risiken haben den Ölpreis im frühen Donnerstagshandel signifikant zurückfallen lassen. Trotz der bevorstehenden Gespräche zwischen dem Iran und den USA gibt es weiterhin Befürchtungen, dass US-Präsident Trump seine Drohungen gegen den Iran wahrmachen könnte, was einen breiteren Konflikt in der ölreichen Region auslösen könnte. Neben möglichen Produktionsausfällen im Iran gibt es in diesem Zusammenhang auch die Sorge, dass die Exporte anderer Golfstaaten betroffen sein könnten. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs passiert nämlich die Straße von Hormus zwischen Oman und Iran.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,33 auf 63,81 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,40 auf 68,06 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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