05.10.2021 23:32

Microsoft Teams hat Skype for Business ersetzt

"Ein neues Kapitel": Microsoft Teams hat Skype for Business ersetzt | Nachricht | finanzen.net
"Ein neues Kapitel"
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Seit dem 31. Juli dieses Jahres ist Skype for Business Online eingestellt. Microsoft Teams soll nun nicht nur an seine Stelle treten, sondern den Kunden auch gleichzeitig mehr bieten können. Die Umstellung hatte der Konzern bereits früh angekündigt. Microsoft Teams soll demnach das nächste Kapitel einleiten.
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Einst war es das beliebteste und auch erste Programm für den Computer, das nicht nur Chats, sondern auch Videogespräche ermöglichte. 2011 wurde Skype Technologies dann von Microsoft übernommen. Nun wurde die Business-Version von Skype am 31. Juli 2021 eingestellt.

Teams soll besseres Skype sein

2015 führte laut des Blogs des Softwareanbieters AvePoint ein Rebranding von Microsofts Instant-Messaging-Software für Unternehmen namens Lync zur Entwicklung von Skype for Business. Microsoft Teams wurde, wie Computerbild berichtet, von Microsoft ursprünglich als direkte Konkurrenz zum webbasierten Instant-Messaging-Dienst Slack entwickelt. Teams, das in den Office-365-Lizenzen des Unternehmens aus Redmond kostenlos enthalten ist, soll aber Skype nicht nur ablösen, sondern laut Microsoft auch gleich einen höheren Nutzen für Unternehmen mit sich bringen. So biete Teams neben den gleichen chatbasierten Kollaborationsmöglichkeiten wie Skype for Business noch viel mehr. Das machte Microsoft im Juni 2019 auf seiner Homepage auch durch eine direkte Gegenüberstellung beider Dienste deutlich. Teams schnitt dabei deutlich besser ab. So bietet Teams neben Chat- und Videokonferenz-Funktionen auch das Teilen und Speichern von Daten und das interaktive Planen von Meetings im Kalender an.

Umstellung schon früh bekannt gegeben

Bereits 2019 gab Microsoft in einem Blog die Einstellung von Skype for Business für Juli 2021 an. Seitdem erinnerte Microsoft seine Nutzer immer wieder an die bevorstehende Umstellung. Nutzer, die den Umstieg dennoch verpassten, seien durch ein automatisches Upgrade auf Teams umgesiedelt worden. "Skype for Business Online [hat] neue Möglichkeiten für die Geschäftskommunikation geschaffen. Microsoft Teams ist das nächste Kapitel in dieser Version", erklärt Microsoft dazu in den FAQs zur Umstellung. Richtig genutzt, könne Teams laut AvePoint eine geringere Abhängigkeit von E-Mails und Meetings mit sich bringen. Mitarbeitende sollten vom Unternehmen dennoch für die Nutzung geschult werden.

Rasant steigende Nutzerzahlen von Teams

Microsoft-CEO Satya Nadella erklärte im Oktober 2020 auf der Unternehmenswebsite, die Nutzung von Teams habe seit April um 53 Prozent zugenommen. Demnach lag die Anzahl der täglichen Nutzer bei 115 Millionen. Im April 2021 gab Corporate Vice President und Microsoft 365-Chef Jeff Teper über Twitter bekannt, dass die Zahl nun auf 145 Millionen täglich aktive Nutzer gestiegen sei.

Dabei dürfte wohl neben dem Umstieg von Skype auf Teams auch die Pandemie seinen Teil zu den stark gewachsenen Nutzerzahlen beigetragen haben. Schließlich sind geschäftliche Videokonferenzen in Pandemiezeiten bekanntermaßen zu Normalität geworden. Die normale Skype-Version für Privatzwecke funktioniert dabei nach wie vor.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Asif Islam / Shutterstock.com

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