Sicherheit

WhatsApp-Anrufe: Weitergabe der IP-Adresse bei Telefonie verhindern

23.02.24 23:23 Uhr

Datenschutz bei WhatsApp-Anrufen: So vermeiden Sie die Weitergabe Ihrer IP-Adresse | finanzen.net

Seit 2015 ist es Nutzern möglich, über den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp zu telefonieren. Doch im Oktober 2023 wurde eine neue Datenschutzfunktion eingeführt, welche es ermöglicht, die eigene IP-Adresse während des Anrufs zu verstecken.

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Anrufe über das Internet

Bei Anrufen über das Internet besteht der wohl größte Vorteil giga.de zufolge darin, dass kostenlos ins Ausland telefoniert werden kann - vorausgesetzt, alle Parteien sind mit einem WLAN-Netzwerk verbunden. Ist dies nicht der Fall, wird das mobile Highspeed-Volumen verwendet. Dabei beläuft sich der Verbrauch auf rund ein bis 1,5 Megabyte (MB) pro Gesprächsminute, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen berichtet.

Hinter der Internet-Telefonie steckt die Technik "Voice Over Internet Protocol" (VoIP), welche sich auch die Meta-Applikation WhatsApp zunutze macht. Hierdurch wird man direkt mit dem Gesprächspartner verbunden, weshalb Qualität und Latenzzeit des Anrufs profitieren, wie netzwelt.de erklärt. Jedoch kann auf die IP-Adresse der am Gespräch beteiligten Personen zugegriffen werden. Wieso also lohnt es sich, die IP-Adresse zu verstecken?

IP-Adresse verstecken

Die Internet Protocol Address beziehungsweise IP-Adresse ist ein eindeutiger Identifikator, den jedes mit dem Internet verbundene Gerät besitzt und welcher die Kommunikation respektive Datenübertragung im Netz ermöglicht, wie das Portal experte.de berichtet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um persönliche Daten, sondern um allgemeine Informationen wie die Online-Aktivität. Diese IP-Adresse wird von unterschiedlichen Akteuren genutzt, wobei die Verwendung nicht immer nur negativ zu betrachten ist. So machen Regierungen oder Unternehmen Gebrauch von den Informationen, die die IP-Adresse liefert - beispielsweise für das sogenannte Geoblocking, so das Portal weiter. Dabei wird der Zugriff auf bestimmte Online-Inhalte basierend auf dem geografischen Standort verwaltet. Der Standort wird dabei über die IP-Adresse vermittelt, wobei eine genaue Standortbestimmung nicht möglich ist. Vielmehr lassen sich Stadt oder Postleitzahl identifizieren. Aber auch Werbung kann dank der IP-Adresse mit Fokus auf lokale Angebote präzisiert werden.

Wird die IP-Adresse jedoch von Cyberkriminellen genutzt, so können Hacker-Angriffe gestartet oder betrügerische Machenschaften initiiert werden, so experte.de. Unter anderem können die Informationen der IP-Adresse genutzt werden, um E-Mails - vermeintlich vom Internetanbieter oder ähnliches - zu versenden, welche sensible Daten in Erfahrung bringen sollen. Zwar ist mit der IP-Adresse allein kein großer Schaden anzurichten, jedoch empfiehlt das Portal eigenständig zu entscheiden, wann die IP-Adresse mit wem geteilt wird.

In diesem Sinne existiert bei WhatsApp die Funktion, die eigene IP-Adresse zu verstecken. In Folge wird man nicht mehr direkt mit dem Gesprächspartner verbunden, sondern die Anrufe werden über die weltweit verteilten Server von WhatsApp umgeleitet - dabei kann jedoch WhatsApp zufolge die Anrufqualität leiden. Auf der anderen Seite des Telefonats ist nun allerdings nur noch die IP-Adresse der Server sichtbar, wie netzwelt.de erläutert.

Funktion bei WhatsApp aktivieren

Um diese Funktion nun bei WhatsApp zu aktivieren, müssen folgende Schritte unternommen werden: Zunächst müssen die Einstellungen geöffnet werden. Dort befindet sich der Punkt "Datenschutz", welcher aufgerufen werden sollte. Scrollt man anschließend ganz nach unten, entdeckt man die Kategorie "Erweitert". Klickt man hierauf, ist es möglich, die Funktion "IP-Adresse in Anrufen schützen" zu aktivieren.

Redaktion finanzen.net

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