Forfaitierung

Forfaitierung - Definition

Zession fällig werdender mittel- bis langfristiger Exportforderungen an einen Forfaiteur bzw. eine Factoring-Gesellschaft. Im Gegensatz zum klassischen Factoring übernimmt der Forfaiteur in der Regel keine Dienstleistungs- bzw. Servicefunktionen für den Exporteur bzw. Gläubiger. Außerdem werden die Forderungen meist in Form eines Wechsels verbrieft und dann in Form eines Indossaments übertragen. Als zusätzliche Sicherheiten für den Forfaiteur ist eine Garantie und Bürgschaft von Banken oder Importländern möglich und in manchen Ländern üblich. Analog zum Factoring wird echtes und unechtes Forfaitieren unterschieden, in Abhängigkeit davon, ob der Exporteur noch ein begrenztes Ausfallrisiko trägt. Es lassen sich die gleichen Vorteile wie beim Factoring, insbesondere die Verbesserung der Liquiditätssituation und Vermeidung existenzgefährdender Ausfallrisiken nennen.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/forfaitierung/9

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