Zero Base Budgeting ZBB

Zero Base Budgeting ZBB

Analyse- und Planungsmethode (Planungstechnik), die eine Ressourceneinsparung und -umverteilung nach Notwendigkeit und Bedürftigkeit i.R. der Budgetierung des Verwaltungsbereiches zum Ziel hat. Ursprünglich 1969 von Texas Instruments in den USA entwickelt, sollten anstehende Maßnahmen grundlegend neu beurteilt werden. Das System setzte sich dann aber als auslaufendes Budgetierungssystem im Unternehmen durch. Konzipiert für den Verwaltungsbereich öffentlicher Haushalte, fand das ZBB in den siebziger Jahren Anwendung und wird heute zunehmend in privatwirtschaftlichen Betrieben getestet. Die Grundüberlegung ist, dass sämtliche Bereiche des Betriebes ihre Finanzierungswünsche periodisch neu stellen und begründen müssen. Dadurch sollen keine festen Gemeinkostenblöcke auf Dauer entstehen. Ein bloßes Fortschreiben vom Budget oder Etat wird dadurch vermieden und Finanzen dorthin geleitet, wo sie jeweils am dringendsten benötigt werden, d. h. am besten begründet wurden.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/zero-base-budgeting-zbb/9

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