08.02.2018 13:13

Goldman Sachs: Geschäftsmodell von freenet birgt zunehmende Risiken - Aktie unter Druck

"Sell"-Empfehlung: Goldman Sachs: Geschäftsmodell von freenet birgt zunehmende Risiken - Aktie unter Druck | Nachricht | finanzen.net
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Neue Trends in der Telekombranche bedrohen nach Einschätzung von Goldman Sachs das Geschäftsmodell von freenet.
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So nutzten die drei großen Anbieter auf dem deutschen Mobilfunkmarkt - Deutsche Telekom, Vodafone und O2 - zunehmend neue Methoden, um Umsätze auf die eigenen Kanäle umzuleiten und somit die Zahlungen an freenet zu senken.

Diesen Trend führte Analyst Joshua Mills am Donnerstag als einen Grund dafür an, die Bewertung der freenet-Aktie mit "Sell" und einem Kursziel von 23 Euro aufzunehmen. Bei dieser Einstufung rechnet Goldman Sachs auf dem aktuellen Kursniveau sowie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Branchenunternehmen mit einem unattraktiven Renditepotenzial.

Erschwerend komme hinzu, dass freenet mit 1&1 Drillisch ein immer stärkerer Kontrahent im niedrigpreisigen Segment erwachsen könnte. 1&1 Drillisch könne nach dem Zusammenschluss im Mobilfunk zunehmend Größenvorteile und Synergien nutzen und freenet auf diese Weise Marktanteile abnehmen. Der Fokus der Anleger werde sich zunehmend auf ein schwächelndes Mobilfunkgeschäft von freenet richten, prognostizierte der Experte.

Schließlich drohe das Unternehmen auch im Unterhaltungsgeschäft den Anschluss zu verlieren. Das frei empfangbare Fernsehen sei ohnehin auf dem Rückzug, so Mills, und freenet sehe sich einer immer stärkeren Konkurrenz durch den Streaming-Anbieter Netflix ausgesetzt.

Rechne man den 25-prozentigen Anteil von freenet am Schweizer Telekomanbieter Sunrise heraus, so sei die freenet-Aktie gegenwärtig so hoch bewertet wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte. Der Experte setzte die eigene Bewertung deutlich niedriger als der Markt an, woraus das Kursziel von 23 Euro und die Verkaufsempfehlung resultierten.

Anleger reagieren enttäuscht und schicken die freenet-Aktie am Donnerstag mehr als zwei Prozent ins Minus.

FRANKFURT (dpa-AFX)

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