Nutznießer des Ukraine-Kriegs: K+S-Aktie steigt auf Mehrjahreshoch - Rheinmetall-Aktie bleibt auf Rekordkurs

Die Aktien von K+S und Rheinmetall haben am Montag mit deutlichen Gewinnen neue Höchststände erreicht.
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K+S und Rheinmetall demonstrierten so einmal mehr ihren Status als Nutznießer des Kriegs in der Ukraine. Während der Salz- und Düngerkonzern von westlichen Sanktionen gegen die Konkurrenz aus Russland und Weißrussland profitiert, kommen dem Rüstungskonzern und Autozulieferer die geplanten, deutlichen Mehrausgaben Deutschlands für die Bundeswehr zugute.
K+S kletterten zu Wochenbeginn bis auf 27,77 Euro, womit sie so teuer waren wie seit dem Jahr 2015 nicht mehr. Sie gewannen im XETRA-Geschäft letztlich 9,07 Prozent auf 27,66 Euro, was den zweiten Platz im wenig bewegten Indes der mittelgroßen Werte MDAX bedeutete. Die Rheinmetall-Papiere setzten mit Notierungen bis zu 187 Euro ihren Rekordkurs via XETRA fort und standen zuletzt 9,44 Prozent höher bei 185,50 Euro - damit waren sie MDAX-Spitzenreiter.
Auch im bisherigen Jahresverlauf sind beide Aktien die eindeutigen Favoriten der Anleger: Während bei Rheinmetall ein Kurszuwachs von mehr als 120 Prozent zu Buche steht, sind es bei K+S rund 80 Prozent. Seit Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar beträgt die Wertsteigerung rund 90 beziehungsweise 33 Prozent.
Allein am Montag hoben mit den US-Banken Morgan Stanley Morgan Stanley und Bank of America sowie dem deutschen Analysehaus Warburg Research gleich drei Häuser mit weiter gültigen Kaufempfehlungen ihre Kursziele für Rheinmetall an - diese liegen mit 191 bis 220 Euro noch einmal höher als das aktuelle Niveau.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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