Aktien Schweiz enteilen europäischen Börsen mit Rekordständen

04.02.26 17:43 Uhr

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DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt ist am Mittwoch den übrigen europäischen Börsen davongelaufen und hat im Verlauf ein Allzeithoch markiert. Kursgewinne der defensiven Schwergewichte Nestle (+2,6%), Roche (+2,3%) und Novartis (+1,6%) trieben den Markt nach oben. Auch andere defensive Werte wie Sisscom (+3,9%) waren gesucht. Händler interpretierten den Run in die defensiven Werte als Ausdruck der Verunsicherung an den europäischen Börsen - insbesondere im KI-Sektor, nachdem das Unternehmen Anthropic mit einer neuen KI-Lösung Wettbewerbssorgen im Software-Bereich geschürt hatte.

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Der SMI gewann 1 Prozent auf 13.508 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 17 Kursgewinner und drei -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 35,28 (Vortag: 20,36) Millionen Aktien. Die Geschäftszahlen von Novartis lösten keine Euphorie aus - die Kursgewinne seien eher eine Sektorgeschichte, hieß es mit Blick auf starke Umsatzprognosen des US-Pharmaunternehmens Eli Lilly. Das schweizerische Unternehmen war im erwarteten Rahmen durch das Jahr 2025 gekommen, die einzelnen Kennziffern pendelten um die Konsenserwartungen. Der Ausblick sei "konservativ und nur qualitativ" gegeben worden, wie Marktteilnehmer urteilten.

Die Aktien der UBS sanken deutlich um 6,3 Prozent, nachdem die Bank für das vergangene Quartal Geldabflüsse in ihrem US-Vermögensverwaltungsgeschäft gemeldet hatte. Zudem erklärten Führungskräfte, dass der Gegenwind in der ersten Jahreshälfte anhalten werde. Die Ergebnisse für das vierte Quartal enthielten zwar einige Lichtblicke. Aber diese seien nicht genug, urteilten die Analysten Antonio Reale und Rohan Datta von Bank of America. Die Bank habe die Konsenserwartungen aber übertroffen.

Holcim gaben 7,9 Prozent ab. Ein Bericht, wonach die Europäische Kommission ihr Emissionshandelssystem abschwächen werde, belastete. Die EU werde die Ausgabe kostenloser CO2-Zertifikate für die Industrie über eine vereinbarte Frist hinaus verlängern, berichtete das Handelsblatt. Holcim habe sich aggressiv auf die Dekarbonisierung und "grünen Beton" konzentriert, merkte JP Morgan an. Die berichteten Verzögerungen verlangsamten den Anstieg der CO2-Preise und schmälerten den relativen Vorteil für Holcim, hieß es weiter.

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Zurich Insurance (+3,5%) mache mit ihrem verbesserten Angebot über 8,0 Milliarden Pfund für Beazley das bessere Geschäft, urteilte Keefe, Bruyette and Woods. Der britische Spezialversicherer könne ein besseres Ergebnis erzielen. Zurich und Beazley hatten sich auf ein verbessertes Übernahmeangebot geeinigt. Die Schweizer hatten die in London notierte Gruppe seit vergangenem Jahr umworben und hatte Beazley mehrere Angebote unterbreitet, die jedoch alle abgelehnt worden waren. Etwaige Hindernisse für das Zustandekommen des verbesserten Gebots für Beazley sollten gering sein, erläuterte MKI Global Partners.

Nach einer Abstufung durch die UBS verloren EFG International um 2,4 Prozent. Belastet von der Verunsicherung im Technologiesektor verloren VAT 2,2 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

February 04, 2026 11:44 ET (16:44 GMT)

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31.01.2013Roche kaufenBarclays Capital
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25.02.2013Roche kaufenS&P Equity Research
01.02.2013Roche kaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
31.01.2013Roche kaufenBarclays Capital
30.01.2013Roche kaufenS&P Equity Research
28.01.2013Roche kaufenS&P Equity Research
DatumRatingAnalyst
22.02.2013Roche haltenCitigroup Corp.
05.02.2013Roche haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
11.12.2012Roche haltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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