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05.09.2019 15:56
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Washington setzt Amazon unter Druck: Der Konzern habe gefährdende Produkte verkauft

Amazon in der Pflicht: Washington setzt Amazon unter Druck: Der Konzern habe gefährdende Produkte verkauft | Nachricht | finanzen.net
Amazon in der Pflicht
Der US-Senat in Washington setzt den Onlinehändler Amazon in Folge eines Berichtes des Wall Street Journals unter Druck. Der Konzern wurde von Senatoren aufgefordert, mehrere Fragen in Bezug auf Konsumentensicherheit und unternehmensinterne Maßnahmen zu beantworten und Sicherheitslücken zu beheben.
• Das Wall Street Journal enthüllt: Amazon veräußerte für Verbraucher riskante Waren
• US-Senat reagiert auf Veröffentlichung und fordert Antworten
• Amazon steht unter Druck und könnte weitere Verfahren befürchten

Amazons Drittanbieter veräußern gefährliche Waren

Eine Untersuchung des Wall Street Journals hat letzte Woche ergeben, dass von den auf Amazon verkauften Produkten 4.125 Waren verkauft werden, welche von der US-amerikanischen Bundesbehörde entweder verboten oder als gefährlich eingestuft wurden. Zudem wurden einige für den Verbraucher täuschend und somit ebenfalls gefährdend beschriftet.
Washingtoner Behörden konnten Spuren von Blei und Kadmium in Schulmaterialien und Kinderschmuck feststellen, welche von Drittanbietern in den Jahren 2017 und 2018 auf Amazon vertrieben wurden.

US-Senat fordert verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

Aufgrund dieser Ereignisse musste Amazon-CEO Jeff Bezos am vergangenen Donnerstag drei demokratischen US-Senatoren in Briefform Rede und Antwort stehen. Bezos wurde aufgefordert darzulegen, inwiefern sein Unternehmen die Drittanbieter und deren Warenverkauf auf Amazon kontrolliert. Des Weiteren solle der Onlinehändler "weitreichende interne Maßnahmen bezüglich Konsumentenschutzes durchführen und sicherstellen, dass dieser auch in Zukunft gegeben ist". Der Senat führte aus, Amazon komme in punkto Sicherheit den Vorschriften nicht nach. Zudem solle das Unternehmen gefährliche Produkte künftig entsprechend deklarieren.
Beide Investigationen, die des Journals und der Behörden, berichten, Amazon habe nach Erfassen von unsicheren Produkten diese zwar vom Markt genommen, jedoch tauchten sie nach kurzer Zeit wieder auf der Plattform auf.

Bezos-Anhörung im Kongress ist möglich

Amazon ist folglich aufgefordert, eine Reihe von Fragen hinsichtlich der notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit zu gewährleisten, bis zum 29. September zu beantworten. Sobald Bezos auf den Brief des Senats reagiert hat, bestreben die Senatoren eine persönliche Anhörung im Kongress mit dem Amazon-Chef. Es solle geprüft werden, ob der Konzern Gesetze betreffend des Konsumentenschutzes gebrochen habe.
Ein Sprecher des Unternehmens wies postwendend auf ein Statement hin, welches Amazon als Antwort auf den Artikel des Journals verfasst hatte, bestätigte dennoch, die Fragen des Senats spezifisch zu beantworten.

Die aktuellen Vorfälle stellen nicht den ersten Kontakt zwischen dem US-Senat und Amazon dar. Der Konzern erhielt schon in der Vergangenheit Briefe von der US-Regierung, in welchen sie Sorge in Bezug auf Amazons Praktiken ausdrückte. Amazon solle zukünftig neben verschärften Warenkontrollen offenlegen, wie das Unternehmen entscheide, welche Produkte den Vermerk "Amazon’s Choice" erhalten. Der Schutz der Verbraucher und eine gesteigerte Transparenz seien zukünftig zu verbessern.

Henry Ely / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Drew Angerer/Getty Images, gary718 / Shutterstock.com

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16.10.2019Amazon OutperformCredit Suisse Group
15.10.2019Amazon kaufenGoldman Sachs Group Inc.
24.09.2019Amazon Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
18.09.2019Amazon buyJefferies & Company Inc.
03.09.2019Amazon OutperformRBC Capital Markets
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03.09.2019Amazon OutperformRBC Capital Markets
26.09.2018Amazon HoldMorningstar
30.07.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
13.06.2018Amazon HoldMorningstar
02.05.2018Amazon HoldMorningstar
02.02.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
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23.03.2017Whole Foods Market SellUBS AG
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26.11.2008Amazon.com ErsteinschätzungStanford Financial Group, Inc.

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