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19.08.2019 19:52
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Nach Skandal: Amazon will nicht verkaufte Produkte spenden

Für den guten Zweck: Nach Skandal: Amazon will nicht verkaufte Produkte spenden | Nachricht | finanzen.net
Für den guten Zweck
Nachdem Amazon Kritik einstecken musste, weil bekannt wurde, dass das Unternehmen Millionen Produkte vernichten ließ, will der Handelsriese jetzt nicht verkaufte Produkte spenden.
• Amazon vernichtete jährlich Millionen Produkte
• Mit einem neuen Programm soll dem entgegengewirkt werden
• Spenden soll für Drittanbieter günstiger werden

In einer Dokumentation eines französischen Fernsehsenders wurde öffentlich gemacht, dass Amazon jährlich mehr als drei Millionen Produkte in Frankreich vernichtet haben soll. Und auch britische Reporter, die sich als Mitarbeiter beim Handelsriesen einschleusten, fanden im Lager eine "Vernichtungszone", wo sie Amazon-Mitarbeiter filmten, wie sie nagelneue Produkte dort abluden, wie CBS NEWS im Mai dieses Jahres berichtete. Das Unternehmen musste daraufhin heftige Kritik einstecken. Nun soll sich daran etwas ändern.

Ein Amazon-Sprecher bestätigte in einem E-Mail-Statement gegenüber CNBC, dass Amazon ein neues Programm einführe, mit dem man daran arbeite, die Zahl der vernichteten Produkte auf null zu reduzieren.

Neuer Nutzen für nicht verkaufte Waren

Das Spendenprogramm Fulfillment by Amazon (FBA) Donations sei für Drittanbieter, die ihr Inventar in Amazon-Logistikzentren in den USA und Großbritannien lagern. Starten soll das Programm zum ersten September dieses Jahres. Wie Verkäufer gegenüber CNBC äußerten, solle es mit Amazons neuem Programm günstiger werden, die nicht mehr benötigten Produkte zu spenden. Bisher verlangte Amazon 50 Cent, um die nicht verkaufte Ware an die Drittanbieter zurückzusenden, während es nur 15 Cent für das Vernichten der Waren sind. FBA solle als standardmäßige Option für Drittanbieter eingeführt werden, wenn diese ihre nicht verkauften Produkte, die bei Amazon in den USA oder Großbritannien gelagert sind, entsorgen wollen.

Damit solle die Menge der Waren, die von Amazon entsorgt werden müssen, zurückgehen, der Umwelt geholfen werden und unbrauchbaren Waren ein neuer Nutzen gegeben werden. "Wir wissen, Produkte in die Hände derer zu geben, die sie brauchen, verändert Leben und stärkt lokale Gemeinden", erklärte Alice Shobe, Leiterin von Amazon in the Community, wie Amazon in einem Blog-Post berichtet.

Die Spenden gehen, wie Amazon in einem Blog-Post erklärt, an ein Netzwerk von US-nonprofit-Organisationen. Dabei helfen soll eine Gruppe namens Good360, die mit Händlern und Konsumgüterunternehmen zusammenarbeitet, um dringend benötigte Produkte aufzutreiben und diese über ein Netzwerk den Menschen zukommen zu lassen, die sie brauchen. In Großbritannien arbeite Amazon mit Wohltätigkeitsorganisationen, wie zum Beispiel Newlife, Salvation Army und Bernardo’s zusammen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Frank Gaertner / Shutterstock.com, Ioan Panaite / Shutterstock.com

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