finanzen.net
13.08.2020 22:40

So will Bernie Sanders Elon Musk, Jeff Bezos & Co. um mehrere Milliarden Dollar erleichtern

Corona-Sondersteuer: So will Bernie Sanders Elon Musk, Jeff Bezos & Co. um mehrere Milliarden Dollar erleichtern | Nachricht | finanzen.net
Corona-Sondersteuer
Folgen
Bernie Sanders, Senator der Demokratischen Partei, hat es satt: Auf der einen Seite sehen sich Millionen US-amerikanische Bürger existenziellen Bedrohungen durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ausgesetzt. Auf der anderen Seite wächst das Kapital der Superreichen immer weiter ins Unermessliche. Eine Sondersteuer soll die Verhältnisse daher wieder geraderücken.
Werbung
• 700 Milliarden US-Dollar Vermögenszuwachs bei reichen US-Amerikanern während Pandemie
• 32 Millionen US-Amerikaner arbeitslos
• Einmalige Besteuerung für Gewinne der Superreichen in Höhe von 60 Prozent gefordert

Mit der Frage "Wie viel ist zu viel" betitelte Bernie Sanders in einem Twitter-Eintrag vom 8. August eine Grafik, die den Wohlstandsanstieg von Amazon-Chef Jeff Bezos, Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Tesla-Chef Elon Musk seit Beginn der Pandemie zeigt. An diesem Hebel wolle er ansetzen und sämtliche Milliardäre besteuern, um allen Bürgern die notwendige Gesundheitsversorgung garantieren zu können, so Sanders.

Entgegengesetzte Entwicklungen

Um mehr als 150 Milliarden US-Dollar soll das Vermögen allein dieser drei Unternehmenschefs während der Corona-Pandemie laut der Grafik angewachsen sein. Glaubt man einer Studie von Americans for Taxfairness, haben die 600 reichsten Amerikaner in dieser Zeit insgesamt circa 700 Milliarden US-Dollar an Vermögenszuwächsen verzeichnen können. Jede Woche sollen demnach insgesamt 42 Milliarden US-Dollar in ihre Kassen gespült worden sein - und das in Zeiten, in denen laut der Studie 50 Millionen US-Amerikaner ihren Arbeitsplatz verloren haben und rund 32 Millionen Amerikaner völlig ohne Job dastehen.

Der "Make Billionaires Pay Act"

Bernie Sanders möchte dem entgegenwirken und mit dem "Make Billionaires Pay Act" die Milliardäre zu Kasse bitten, die von der Pandemie derart vermögenswirksam profitiert haben. Mit einer Einmal-Besteuerung sollen laut seinen Plänen 60 Prozent des Vermögenszuwachses zwischen dem 18. März 2020 - dem Beginn des Lockdowns in vielen US-Bundesstaaten - und dem 1. Januar 2021 an den Staat abgeführt werden. Mit den Einnahmen aus dieser Steuer soll dann die Gesundheitsversorgung aller Menschen in den USA für ein Jahr als Grundrecht garantiert werden können. Damit würden beispielsweise sämtliche Arzt- und Behandlungskosten nicht mehr von den Bürgern selbst übernommen werden müssen.

Der Pressemitteilung über das Vorhaben von Bernie Sanders wurde ein Faktenblatt beigefügt, das auf Basis der Entwicklungen bis zum 5. August 2020 genau beziffert, wie viel Geld die Milliardäre durch die Steuer an den Staat abgeben müssten. Konkret in Zahlen ausgedrückt würde die Besteuerung laut jenem Faktenblatt Amazon-Chef Jeff Bezos um 42,8 Milliarden US-Dollar, Elon Musk um rund 27,5 Milliarden US-Dollar und Mark Zuckerberg um 22,8 Milliarden US-Dollar erleichtern. Insgesamt könnten durch den "Make Billionaires Pay Act" 421,7 Milliarden US-Dollar eingezogen werden. Damit das Gesetzesvorhaben auch nur diejenigen trifft, die sich die Besteuerung auch wirklich leisten können, sollen nur Personen unter die Einmal-Besteuerung fallen, die ein höheres Vermögen als eine Milliarde US-Dollar besitzen. Ob das Vorhaben jedoch die Zustimmung von Senat und Kongress finden wird, ist offen.

Philipp Beißwanger / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Jeff Swensen/Getty Images, Scott Eisen/Getty Images

Nachrichten zu Tesla

  • Relevant
    2
  • Alle
    2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Tesla

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.09.2020Tesla NeutralCredit Suisse Group
17.09.2020Tesla NeutralGoldman Sachs Group Inc.
11.09.2020Tesla NeutralUBS AG
02.09.2020Tesla VerkaufenIndependent Research GmbH
01.09.2020Tesla NeutralGoldman Sachs Group Inc.
26.08.2020Tesla buyJefferies & Company Inc.
23.07.2020Tesla buyJefferies & Company Inc.
18.06.2020Tesla buyJefferies & Company Inc.
28.05.2020Tesla buyGoldman Sachs Group Inc.
30.04.2020Tesla buyGoldman Sachs Group Inc.
17.09.2020Tesla NeutralCredit Suisse Group
17.09.2020Tesla NeutralGoldman Sachs Group Inc.
11.09.2020Tesla NeutralUBS AG
01.09.2020Tesla NeutralGoldman Sachs Group Inc.
18.08.2020Tesla NeutralCredit Suisse Group
02.09.2020Tesla VerkaufenIndependent Research GmbH
01.09.2020Tesla UnderperformRBC Capital Markets
31.08.2020Tesla VerkaufenDZ BANK
28.07.2020Tesla UnderperformBernstein Research
23.07.2020Tesla UnderweightJP Morgan Chase & Co.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Tesla nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Heute im Fokus

DAX geht im Minus ins Wochenende -- US-Börsen leichter -- Lufthansas A380-Flotte wohl vor endgültigem Aus -- S&P bestätigt BASF-Rating -- Lufthansa, Wirecard, Nordex, GRENKE im Fokus

EU sichert sich 300 Millionen Corona-Impfstoffdosen von Sanofi und GSK. CAIXABANK legt Offerte für vom Staat gerettete BANKIA vor. Fahrer soll geschlafen haben: Tesla auf Autobahn in Kanada gestoppt. Citigroup bietet 6.000 Arbeitsplätze für junge Menschen in Asien an. LSE spricht exklusiv mit Euronext über Borsa Italiana-Verkauf. Rennen um Corona-Impfstoff: Fresenius-Chef kritisiert Alleingänge.

Umfrage

Wo sehen Sie den Bitcoin-Kurs Ende 2020?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Apple Inc.865985
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
Amazon906866
BioNTechA2PSR2
Deutsche Bank AG514000
BayerBAY001
Microsoft Corp.870747
NEL ASAA0B733
NVIDIA Corp.918422
Wirecard AG747206
Infineon AG623100
XiaomiA2JNY1
Siemens AG723610
GRENKE AGA161N3