US-Zinsentscheid am Mittwoch: DAX letztlich unentschlossen - Anleger warten auf Impulse

Am deutschen Aktienmarkt dominierte zum Start in die neue Handelswoche erneut die Vorsicht. Anleger warten nicht nur auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.
Der DAX startete mit einem marginalen Abschlag von 0,04 Prozent bei 24.890,30 Punkten in die neue Handelswoche. Danach konnte er sich nicht so recht zwischen Gewinn- und Verlustzone entscheiden. Am späten Nachmittag bewegte sich das Börsenbarometer wieder knapp in der Gewinnzone, in der er sich auch verabschiedete. Sein Schlussstand: 24.933,08 (+0,13%).
Der letzte DAX-Rekord
Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern in den Feierabend gegangen, was einen neuen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
Zollthema hat Bewegungen gebracht
Der DAX war zuletzt hin- und hergerissen von der zwischenzeitlichen Zoll-Drohung des US-Präsidenten Donald Trump gegen Europa, die dann nach einer Kehrtwende auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos plötzlich wieder vom Tisch war.
Der Anlagestratege Mislav Matejka von der Investmentbank JPMorgan setzt auch in diesem Kontext eher auf Aktienmärkte aufstrebender Länder als auf die der klassischen Industrienationen. Im Vergleich zu Europa und den USA seien sie vom Zoll-Thema weniger betroffen. Obendrein erschienen sie im Bewertungsvergleich sehr attraktiv. Seine Favoriten sind China und Korea.
Berichtssaison auch hierzulande in den Startlöchern
In Deutschland und in den USA steht die kommende Woche im Zeichen der Berichtssaison, die nun in Fahrt kommt, sowie der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend.
Redaktion finanzen.net / dpa-AFX / Dow Jones Newswires
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