04.08.2021 23:42

DAX-Statistik: Das waren die schlechtesten Jahre des DAX

DAX-Tiefpunkte seit 1959: DAX-Statistik: Das waren die schlechtesten Jahre des DAX | Nachricht | finanzen.net
DAX-Tiefpunkte seit 1959
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Der DAX (Deutscher Aktienindex) ist ein sogenannter Performance Index. Er misst die Werteentwicklung der 30 größten Unternehmen des hiesigen Aktienmarkts. Doch nicht immer ist seine Performance gut. Hier sind die fünf schlechtesten Jahre des DAX.
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• Die fünf schlechtesten Jahre des DAX seit 1959
• DAX-Einführung 1988 - Börsen-Zeitung mitberücksichtigt
• Ölkrise und Weltwirtschaftskrise führten zu massiven Kurseinbrüchen

Der DAX war nicht immer der DAX

Seit seiner Gründung vor über 30 Jahren hat sich der Kurswert des DAX vervielfacht. Der Deutsche Aktienindex mit seinen (noch) 30 Unternehmen repräsentiert stolze 80 Prozent der Marktkapitalisierung börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland. Zwar wurde der DAX erst am 1. Juli 1988 eingeführt, als Grundlage für seine Rückberechnung gilt aber der Index der Börsen-Zeitung, deren Geschichte bis in das Jahr 1959 zurückgeht.

Zum 31. Dezember 1987 legten die Verantwortlichen an der Frankfurter Börse einen Startwert von 1.000 Punkten fest. Der DAX wurde dann am 1. Juli 1988 erstmals berechnet. Die Kurseinbrüche in den vorherigen Jahren gehen also noch auf die Zeiten der Börsen-Zeitung zurück. Als Erfinder des DAX gilt gemeinhin Frank Mella, damals Redakteur der Börsen-Zeitung.

Siebziger Jahre gehörten zu den schlechtesten Jahren

Anfang der Siebzigerjahre führten Entwicklungen im Nahen Osten zu einer schwerwiegenden wirtschaftlichen und politischen Krise. Die später als Ölkrise in die Geschichte eingehenden Jahre erreichten im Oktober 1973 mit einer Reduktion des Ölangebots um fünf Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau durch die Organisation der Erdöl exportierenden Staaten (OPEC) ihren Höhepunkt. Der DAX-Wert sank in dem Jahr um über 26 Prozent. Damit belegt das Jahr 1973 den fünften und letzten Platz im Ranking der schlechtesten Jahre des DAX. Doch auch schon 1970 sackte der Kurs zum Jahresende um fast 29 Prozent ein. Das entspricht dem viert-schlechtesten Jahr seit 1959.

2008 zweit-schlechtestes Jahr

Die Festlegung auf 1.000 Punkte als Startwert für 1988 führte auch dazu, dass 1987 nun zu den schlechtesten Jahren seit 1959 gehört. Denn zu Jahresbeginn lag der Kurs damals bei 1.432,25 Punkten, also knapp über 30 Prozent mehr als zum Handelsschluss. Damit gehört 1987 zum dritt-schlechtesten Jahr.

Das Jahr 2008 ist gleich fünf Mal im Ranking der 20 schlechtesten Tage des DAX seit 1959 vertreten und war insgesamt bislang das zweit-schlechteste Jahr. Damals war vor allem die Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers Ausgangspunkt für die Finanzkrise 2008. Der DAX stand am Ende mehr als 40 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn. Der einzige DAX-Wert im Plus war Volkswagen. Zu dieser Zeit hatte der Autobauer Porsche übernommen. Das führte zu einer Verknappung der Aktien und zu besonders hohen Kurssprüngen. Damit war VW kurzzeitig sogar das wertvollste Unternehmen der Welt.

Schlimmstes Jahr war 2002

Im Jahr 2002 erlebte der DAX mit einem Kurseinbruch von 44 Prozent den größten Jahresverlust. Den letzten Handelstag beendete er bei 2.892,63 Punkten. Kein einziger Wert der 30 DAX-Mitglieder bescherte den Aktionären in diesem Jahr Kursgewinne. Das Manager Magazin berichtete damals über den langen Irak-Krieg und Bilanzfälschungen großer US-Konzerne, die die Prognosen für das Jahr womöglich zur Makulatur machten und den Aktionären den Appetit auf Aktien verdarben. Schließlich hingen "Euro-Märkte […] weiterhin an den US-Börsen." Welche langfristigen Auswirkungen die Corona-Krise hingegen auf den Deutschen Aktienindex haben wird, bleibt abzuwarten. Deniz Pense / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: KenDrysdale / Shutterstock.com, Julian Mezger für Finanzen Verlag

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