finanzen.net
13.02.2018 20:21

Jim Rogers: Uns steht der schlimmste Bärenmarkt der Geschichte bevor

Eindringliche Warnung: Jim Rogers: Uns steht der schlimmste Bärenmarkt der Geschichte bevor | Nachricht | finanzen.net
Eindringliche Warnung
Folgen
Börsenlegende Jim Rogers, der bereits im vergangenen Jahr eindringlich vor einem Kollaps an den Märkten warnte, ist überzeugt, dass Anlegern der größte Crash in der Menschheitsgeschichte bevorsteht.
Werbung
In der vergangenen Handelswoche schien der Dow Jones die Korrekturphase einzuläuten, indem er mehr als 10 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt notierte. Jim Rogers, der 1973 den erfolgreichen Quantum Fund mit dem Starinvestor George Soros gründete, kann in seiner Karriere schon auf die ein oder andere Blase zurückblicken. Sowohl der Schwarze Montag 1987, an dem der US-Leitindex 22,6 Prozent an einem Tag einbüßte, als auch die Kursstürze im Zuge der Dotcom-Blase 2000 und der Finanzkrise 2008 bekam der Hedgefondsmanger am eigenen Leib zu spüren. Doch der Bärenmarkt, der den Märken nun bevor steht, wird laut Rogers der "schlimmste in der Geschichte werden", wie er nun in einem Telefoninterview mit "Bloomberg" sagte.

Crash-Prophet Jim Rogers

Nicht zum ersten Mal prophezeit der 75-jährige Investor einen möglichen Zusammenbruch der Märkte. Bereits im Juni vergangenen Jahres warnte er die Anleger eindringlich vor dem "schlimmsten Crash ihres Lebens". Bereits damals untermauerte er, dass die niedrigen Zinsen billiges Geld in die Märkte pumpen. Dieses Sezenario werde laut Rogers "zu einer Katastrophenhausse führen". Zum Zeitpunkt des großen Zusammenbruchs äußerte sich der Investmentguru damals nicht. Jedoch werde die Blase "irgendwann platzen". Auch im November 2017 hatte er in einem Interview mit "MarketWatch" das Platzen der Blase innerhalb der folgenden zwei Jahre prognostiziert. "Es sieht und riecht wie alle Blasen, die ich im Laufe der Geschichte gesehen habe", so Rogers. Da der große Crash jedoch bisher ausblieb, meldet sich Rogers nun, nach der deutlichen Korrektur an den US-Aktienmärkten, erneut zu Wort. In einem Telefoninterview mit "Bloomberg" prophezeite er, dass der nächste Bärenmarkt noch eine schlimmere Katastrophe bringen wird, als alle Blasen der Geschichte zuvor.

Schuldenkrise in den USA

Als Grund für den schlimmsten Crash in der Geschichte nennt Rogers die sich anhäufenden "Schuldenberge in der Weltwirtschaft". Diese seien seit der Finanzkrise nicht mehr so hoch gewesen wie heute, vor allem nicht in den Vereinigten Staaten. Dennoch will der Investor derzeit noch nicht von einem Bärenmarkt sprechen. Überrascht sei er jedoch nicht, dass der Ausverkauf an den US-Märkten weitergehe. Und auch in Zukunft wird dieser, laut dem Investor, noch weiter anhalten.

Nur die Federal Reserve kann den Bärenmarkt stoppen

Zu welchem Zeitpunkt es mit den Kursen wieder nach oben gehen wird, äußert sich Rogers jedoch konkreter. So werde der Markt laut dem Hedgefondsmanager so lange weiter ins Stocken geraten, bis die US-Notenbank im März ihre Zinsen erhöhe. Bis dahin rechne er mit weiter fallenden Kursen.

Ob er mit seinen Voraussagen Recht behalten wird, bleibt abzuwarten. Der Präsident der Alibaba Group, Michael Evans, hat zu den Voraussagen des Investors seine ganz eigene Meinung: Rogers habe schon von schweren Korrekturen am Markt gesprochen, seit Evans vor 30 Jahren in das Geschäft eingestiegen sei. "Ich bin sicher, irgendwann wird er einmal recht haben".

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Axel Griesch für €uro am Sonntag
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX knackt 12.000er Marke -- Asiens Börsen freundlich -- Lufthansa-Aufsichtsrat nimmt Auflagen für Staatshilfen an -- Tata erwägt wohl erneut thyssen-Allianz -- VW, Roche, Airbus im Fokus

Talanx-Finanzchef Querner geht - Vorstandskollege Wicke übernimmt. Streit um geplante Stellenstreichungen bei Renault geht in neue Runde. Siemens Healthineers erhält US-Zulassung für Corona-Antikörpertest. Scania plant wegen Corona-Belastung Abbau von 5.000 Stellen. Henkel plant trotz Corona-Krise weder Jobabbau noch Kurzarbeit. flatex peilt SDAX-Notiz nach Wechsel in Prime Standard an.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das hat George Soros im Depot (Q1 - 2020)
Änderungen im Portfolio
Rohstoffe: Die Gewinner und Verlierer in Q1 2020
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
TecDAX: Die Gewinner und Verlierer im April 2020
Welche Aktie macht das Rennen?
Die erfolgreichsten Kinofilme der letzten 25 Jahre
Welche Titel knackten die Milliardenmarke an den Kinokassen?
Das sind die besten Renten-Länder
In welchen Ländern lohnt es sich, zur Ruhe zu setzen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2020?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Scout24 AGA12DM8
Wirecard AG747206
Lufthansa AG823212
NEL ASAA0B733
TUITUAG00
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
Allianz840400
ITM Power plcA0B57L
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Airbus SE (ex EADS)938914
Carnival Corp & plc paired120100
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11