Flexiblere Preispolitik

NASDAQ-Aktie Tesla vollzieht Strategiewechsel: Tesla erhöht Supercharger-Preise in Deutschland

03.02.23 22:30 Uhr

NASDAQ-Aktie Tesla vollzieht Strategiewechsel: Tesla erhöht Supercharger-Preise in Deutschland | finanzen.net

2023 begann für Tesla-Fahrer mit erfreulichen Nachrichten, reduzierte der EV-Pionier doch sowohl die Preise für einige Modelle, als auch den Tarif an den Ladesäulen. Jedoch hat Tesla vor wenigen Tagen die Kosten an der Superchargern wieder um bis zu 25 Prozent erhöht. Die zunehmende Preisvolatilität deutet an, dass Tesla mit seinen Ladesäulen eine neue Strategie fährt.

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• Tesla erhöht die Kosten für deutsche Supercharger
• Anfang des Jahres sanken die Preise noch
• Tesla wechselt Supercharger-Strategie: Flexible Kostenanpassungen statt Einheitspreis

Tesla vollzieht erneut eine Änderung bei der Gestaltung der Supercharger-Preise. Nach zwei deutlichen Preissteigerungen Ende 2022 auf bis zu 74 Cent pro Kilowattstunde wurden die Preise zum 9. Januar noch merklich reduziert. Tesla reagierte damit auf wieder etwas gesunkenen Stromkosten. Doch die Freude der Tesla-Kunden war nur von kurzer Dauer: Seit kurzem kostet das Laden an den schnellen Tesla-Säulen wieder deutlich mehr.

Bis zu 25 Prozent: Supercharger-Preise steigen

So wurde in der Nacht zum 31. Januar das Laden an den deutschen Supercharger-Stationen teurer. Betrug der deutschlandweit einheitliche Tarif für eine Kilowattstunde zuvor noch 47 Cent beziehungsweise 52 Cent in der Hauptfrequenzzeit zwischen 16 und 20 Uhr, sind die Kosten inzwischen um bis zu 25 Prozent gestiegen. Laut Stichproben, die von Teslamag durchgeführt wurden, zahlen Kunden in Dasing, Leonberg und Kassel mit 59/65 Cent (plus 25,5 Prozent) neuerdings am meisten. Am unteren Ende des Preisspektrums liegt demnach die oberbayerische Gemeinde Irschenberg, wo sich die Kosten auf 53/59 Cent pro Kilowattstunden belaufen (plus 12,8 Prozent). Andere Stationen in Deutschland lagen zwischen diesen beiden Werten. Nach den Preissteigerungen kostet Strom bei Teslas Ladesäulen etwa so viel wie für Nicht-Vertragskunden bei EnBW. Deutschlands größtes Schnellladenetzwerk für alle Fabrikate hatte im Januar ebenfalls an der Preisschraube gedreht.

Vorherige Preisreduktion rückgängig gemacht

Die jüngsten Preissteigerungen an Teslas Supercharger-Stationen sind dahingehend für einige Beobachter überraschend, als dass CEO Elon Musk in den letzten Wochen mehrfach betonte, er wolle die zuletzt wieder gesunkenen Material- und Energiekosten an die Tesla-Kunden weitergeben. So hat Tesla die Preise einiger Modelle weltweit reduziert, ebenfalls sanken die Kosten für die Ladesäulen Anfang Januar. Die großen Turbulenzen hinsichtlich der Preispolitik dürften in den kommenden Monaten angesichts der hohen Energiepreisschwankungen und der weiterhin hohen Inflationsraten anhalten.

Tesla hat Supercharger-Preispolitik verändert

Die bereits zweite Preisänderung in dem noch jungen Jahr 2023 an den Tesla-Ladesäulen zeigt zudem einen Strategiewechsel des Elektroautoherstellers an. Während die Kosten für die Supercharger-Säulen in den Jahren zuvor eine relative Konstanz aufwiesen, gibt es nun immer größere Veränderungen bei der Preisgestaltung an den Ladestationen in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Tesla scheint immer flexibler und kurzfristiger auf Schwankungen der Energiepreise reagieren zu wollen. Des Weiteren beachtet Tesla zunehmend auch die Nachfragesituation, wie große Preisunterschiede in Bezug auf den Standort der Säulen sowie die Uhrzeit des Ladens anzeigen. Die neue Preissetzung an Teslas Superchargern ähnelt zunehmend der hohen Volatilität der Spritpreise an den Tankstellen, die häufig im Minutentakt je nach Angebots- und Nachfragesituation angepasst werden, wodurch Tankstellen ihre Gewinne erhöhen wollen. Unterdessen treibt Tesla seine globale Expansion der Supercharger-Stationen weiter fort, Hunderte neuer Ladesäulen sollen in verschiedenen Ländern gebaut werden.

Redaktion finanzen.net

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