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16.10.2019 20:44
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Apple bringt wohl eigenes Filmstudio an den Start

Fokus auf Eigenproduktionen: Apple bringt wohl eigenes Filmstudio an den Start | Nachricht | finanzen.net
Fokus auf Eigenproduktionen
Apple musste für die Serien, die der Tech-Konzern für seinen Streamingdienst Apple TV+ kaufte, tief in die Tasche greifen. Doch nun will der iPhone-Hersteller selbst in die Produktion einsteigen.
• Apple plant eigenes Filmstudio
• Teure Lizenzkosten sollen damit eingespart werden
• Erste Serie in Eigenproduktion stehe bereits fest

Der iPhone-Hersteller Apple vermeldete in der Vergangenheit rückläufige Verkaufszahlen bei seinen Smartphones und lenkt seinen Fokus nun verstärkt auf den Dienstleistungssektor. So verkündete das Unternehmen unter anderem den Start seines eigenen Streamingdienstes Apple TV+. Der offizielle Starttermin für das Film- und Serienangebot aus dem Hause Apple ist am 1. November. Überraschen konnte der Tech-Riese seine Fans mit dem Preis des neuen Angebots. Da die Konkurrenz besser gefüllte Pipelines an Filmen und Serien haben dürfte und der Wettbewerb intensiver wird, kostet Apple TV+ gerade einmal 4,99 US-Dollar (bzw. 4,99 Euro hierzulande).

Die Kosten für den iKonzern sind allerdings hoch: Für die ersten zwei Staffeln der Serie "The Morning Show" - eine von fünf zu Beginn verfügbaren Serien - habe Apple allein 300 Millionen US-Dollar gezahlt. Doch The Hollywood Reporter berichtet nun, dass Apple vorhabe, selbst Filme und Serien zu produzieren.

Erste Apple-Eigenproduktion bereits geplant

Als Nachfolger für die HBO-Serien "Band of Brothers" und "The Pacific" solle mit "Masters oft he Air" die erste Apple-Eigenproduktion starten. Die Serie behandle das Thema zweiter Weltkrieg. Ursprünglich stamme die Idee von HBO, Apple habe das Konzept jetzt abgekauft. Wie bei "Band of Brothers" und "The Pacific" sollen auch bei der Nachfolger-Serie Tom Hanks und Steven Spielberg als ausführende Produzenten dabei sein. Für den Bereich Worldwide Video habe Apple die zwei ehemaligen Sony Pictures TV-Manager Zack Van Amburg und Jamie Erlicht gewinnen können. Wie das neue Studio heißen soll, sei bisher allerdings noch nicht bekannt.

Vorteile eines eigenen Filmstudios

Bei den hohen Linzenzkosten würde es schon rein finanziell für Apple Sinn machen, sich ein eigenes Studio aufzubauen und an eigenen Produktionen zu arbeiten. The Hollywood Reporter berichtet, dass Apple keine seiner bisher 20 in Auftrag gegebenen Serien für Apple TV+ selbst gehören.

Die Konkurrenz ist da schon einen Schritt weiter: Disney Plus, als auch Peacock oder HBO Max beauftragen ihre Inhalte hauptsächlich bei ihren eigenen Filmstudios. Netflix oder Amazon setzen ebenfalls schon seit geraumer Zeit immer mehr auf Eigenproduktionen.

Apple-Filme künftig bei den Oscars?

Kürzlich wurde zudem bekannt, dass Apple auch in das Filmgeschäft einsteigen möchte. Einige der Spielfilme sollen dann vor dem Start auf der Streamingplattform im Kino ausgestrahlt werden. Das eröffnet neue Möglichkeiten: Apple würde sich damit die Möglichkeit einer Nominierung seiner Filme für die Oscars offenhalten. Denn die Spielfilme, die nominiert werden, müssen zuvor über einen gewissen Zeitraum in den Kinos ausgestrahlt worden sein. Eine Oscar-Nominierung wäre für Apple natürlich von großer Bedeutung. Dadurch könnte das Unternehmen wiederum neue Kunden, Schauspieler oder Regisseure für seine Eigenproduktionen gewinnen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: TonyV3112 / Shutterstock.com, J2R / Shutterstock.com

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