Walgreens will in USA Ärztezentren bauen - Aktie gewinnt

Walgreens Boots Alliance reagiert auf sinkende Gewinne im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.
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Die führende US-Apothekenkette will viele ihrer Filialen um eine angeschlossene Arztpraxis erweitern und so zu einem Gesundheitsdienstleister werden.
Zusammen mit dem Primärversorger VillageMD will Walgreens an eigenen Standorten in den nächsten fünf Jahren 500 bis 700 Ärztezentren in den USA eröffnen. Walgreens wird VillageMD dazu in den nächsten drei Jahren 1 Milliarde Dollar zukommen lassen und bekommt im Gegenzug dafür eine 30-prozentige Beteiligung an dem Start-up aus Chicago, das derzeit ein Netz von 2.800 Ärzten umfasst.
Walgreens und sein Konkurrent CVS Health suchen nach Wegen, um den geringeren Einnahmen aus verschreibungspflichtigen Medikamenten entgegenzuwirken, die den Großteil ihres Umsatzes ausmachen. Online-Rivalen wie Amazon.com haben einen Teil ihrer Kundschaft übernommen. Mit Behandlungszentren wollen die Apothekenketten jetzt Patienten mit kostspieligen, schwer zu bewältigenden chronischen Krankheiten erreichen.
Auch Versicherer und Krankenhäuser kaufen unterdessen Arztpraxen auf und machen vermehrt Hausärzte zu Mitarbeitern.
An der NASDAQ gewann die Walgreens-Aktie letztlich 0,17 Prozent auf 42,29 Dollar.
Von Sharon Terlep
NEW YORK (Dow Jones)
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