Höhere Leistung

Porsche, BYD & Co. mit höherer System-Spannung bei Elektroautos - zieht Tesla bald nach?

04.11.23 22:17 Uhr

Porsche, BYD & Co. mit höherer System-Spannung bei Elektroautos - zieht Tesla bald nach? | finanzen.net

Viele der Elektroautos auf dem Markt besitzen eine Systemspannung von 400 bis 500 Volt, jedoch gibt es auch schon einige Modelle mit 800-Volt-System. Teslas V4-Supercharger sehen sogar bis 1.000 Volt vor. Erhält Teslas nächste Generation Elektroautos also auch eine höhere Systemspannung?

• 800-Volt-System bietet stärkere Leistung
• Porsche, BYD & Co. bieten bereits Modelle mit 800 Volt Systemspannung an
• Neue Generation von Teslas Elektroautos mit höherer Spannung?



Vorteil von 800-Volt-System

US-Elektroautobauer Tesla setzt bei seinen E-Autos - wie viele andere Autobauer bei zahlreichen ihrer E-Modellen auch - bisher auf eine Systemspannung von 400 bis 500 Volt. Doch inzwischen finden sich vermehrt auch Elektroautos mit einem höheren Spannungsniveau. Vorteil der höheren Spannung: Sie bringt eine höhere Leistung, da die elektrische Leistung das Produkt aus Spannung und Stromstärke ist. Erhöht man also einen der beiden Werte nimmt die Leistung zu. Ein Schnellladevergleich für Elektroautos des ADAC zeigt, dass das 800-Volt-System Vorteile beim Laden hat - auch wenn manche Modelle mit nur 400 Volt Systemspannung ebenfalls höchste Ladeleistungen erzielen. Das schnelle Laden erlaubt wiederum kurze Stopps und ein schnelleres Reisetempo und könnte Autofahrern einige Bedenken zur Ladezeit und Reichweite nehmen.

Einige Modelle bereits mit höherer Spannung ausgestattet

Porsche setzte bereits bei seinem Taycan e auf 800 Volt Systemspannung. "Mit Performance-Batterie Plus ist der Taycan das erste Serienfahrzeug, das mit einer Systemspannung von 800 Volt (Spannungsbereich 610 bis 835 Volt) anstatt der bei Elektroautos üblichen 400 Volt antritt", heißt es in einem Artikel auf der Porsche-Webseite. Inzwischen sind andere Autobauer nachgezogen: So brachte Hyundai mit dem Ioniq 5 sein erstes E-Auto mit 800 Volt Spannung auf den Markt und hat dies inzwischen auf weitere Modell ausgeweitet. Auch chinesische E-Autobauer wie Geely, Xpeng und BYD nutzen inzwischen die höhere Systemspannung. Bei BYD ist diese sogar nicht nur in höherpreisigen Modellen, sondern auch im Mainstream angekommen. So arbeitet auch BYDs Dolphin mit einer Spannung von 800 Volt. Bei der IAA stellten in diesem Jahr auch Mercedes-Benz und BMW Konzeptfahrzeuge für 2025 startende Serienmodelle vor, die einen Ausblick auf eine höhere Systemspannung geben. Auch bei den Automobilzulieferern hat die Produktion von Antriebssystemen mit einer Spannung von 800 Volt bereits begonnen.

Zieht Tesla mit höherer Systemspannung nach?

Auch bei Tesla könnte die Systemspannung in Zukunft steigen. Wie Teslamag berichtet, sprach der US-Elektroautobauer im vergangenen Jahr von einem neuen Ladesystem. So solle Teslas Semi Truck mit neuer V4-Technik mit bis zu 1 Megawatt laden können. Um so viel Energie in kurzer Zeit aufnehmen zu können, ist Teslas Sattelschlepper mit einer 1.000-Volt-Architektur ausgestattet. Dieses neue Ladesystem könnte möglicherweise auch für den Cybertruck genutzt werden, dessen Produktion nun begonnen hat, um dessen Details jedoch nach wie vor fleißig spekuliert wird. Der Cybertruck soll zwar an den aktuellen Superchargern laden können, er könnte jedoch womöglich auch das neue Ladesystem nutzen. Zudem solle die von Tesla als Standard vorgeschlagene Supercharger-Spezifikation auch optional 1.000 Volt vorsehen. Mit der nächsten Generation von Teslas Elektroautos könnte die höhere Systemspannung dann auch in die neueren Modelle des Musk-Konzerns Einzug erhalten.

Redaktion finanzen.net

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