Waffen-Titel steigen nach Massakern - Strengere Kontrolle droht

Die Massaker von El Paso und Dayton lassen die Rufe nach strengeren US-Waffengesetzen wieder lauter werden - davon profitieren an der Börse ausgerechnet die großen Waffenschmieden.
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Die Aktien von American Outdoor Brands- dem Mutterkonzern des Herstellers Smith & Wesson - legten am Montag zum US-Handelsauftakt zeitweise um rund fünf Prozent zu. Auch die Papiere des Wettbewerbers Sturm, Ruger & Co verbuchten zunächst einen kräftigen Kursanstieg, obwohl die US-Börsen insgesamt deutlich ins Minus gerieten.
Dass Waffenaktien mit Kursgewinnen auf Amokläufe und Attentate reagieren, ist nicht ungewöhnlich. Die blutigen Ereignisse lassen die Nachfrage nach Waffen oftmals kurzfristig anspringen. Als wichtiger Faktor dabei gilt laut Experten, dass viele Amerikaner als Reaktion auf Gewaltausbrüche verschärfte Waffengesetze fürchten und deshalb mehr Pistolen und Gewehre kaufen. US-Präsident Donald Trump, eigentlich ein Freund der Waffen-Lobby, sprach sich am Montag für stärkere Hintergrundprüfungen von Menschen aus, die Waffen kaufen.
/hbr/DP/stk
NEW YORK (dpa-AFX)
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