MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

02.01.26 07:30 Uhr

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.377,77 4.320,37 +1,3% 57,39 0%

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Silber 74,04 71,30 +3,8% 2,74 0%

Platin 1.796,60 1.753,24 +2,5% 43,36 0%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Mehr Bewegung gab es am Dienstag erneut bei den Edelmetallpreisen. Nach den kräftigen Gewinnmitnahmen auf den Rekordniveaus am Vortag erholten sich die Silberpreise (+5,6%) etwas, Gold (+0,4%) verteuerte sich aber nur knapp.

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 57,81 57,42 +0,7% 0,39 -20,1%

Wer­bung

Brent/ICE 61,88 61,92 -0,1% -0,04 -18,7%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Bei den Ölpreisen (-0,2%) hielten sich am Dienstag tendenziell treibende Geopolitik und überraschend gestiegene US-Rohöllagerbestände die Waage.

+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++

KONJUNKTUR CHINA

Die chinesischen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und nicht-verarbeitende Gewerbe sind im Dezember wieder in den Expansionsbereich gestiegen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe erhöhte sich auf 50,1, von 49,2 im November, wie das Nationale Statistikbüro am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten lediglich einen Stand von 49,4 prognostiziert. Der Index beendete damit eine achtmonatige Periode unter der Marke von 50, die Schrumpfung von Expansion trennt. Der Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe erhöhte sich im Dezember auf 50,2 von 49,5 im November.

KONJUNKTUR SÜDKOREA

Die Inflation in Südkorea hat sich im Dezember zwar leicht abgeschwächt, lag jedoch weiterhin über dem Zielwert von 2,0 Prozent der Bank of Korea, und das bereits den vierten Monat in Folge. So erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Vorjahr im Dezember um 2,3 Prozent, nach 2,4 Prozent im November. Die Inflation lag 2025 damit im Durchschnitt bei 2,1 Prozent, nach 2,3 Prozent im Jahr 2024. Der Wert für Dezember entsprach Prognose von Ökonomen. Auf Monatsbasis stieg der Verbraucherpreisindex im Dezember um 0,3 Prozent, was ebenfalls der Erwartung der Ökonomen entsprach. Im November war er noch um 0,2 Prozent gesunken. In der Kernrate, die schwankungsanfällige Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, wurde ein Anstieg von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet, was gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um 0,2 Prozent bedeutet.

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BASF

Aus Sorge vor einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit bremst der Chemiekonzern seine Investitionen in den Klimaschutz. Das Thema bleibe langfristig aber relevant, sagte Finanzvorstand Elvermann im Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

FREENET

Der Telekommunikationsdienstleister hat sein im Juni gestartetes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen und dafür insgesamt 60 Millionen Euro ausgegeben. Zur Verfügung stand ein Volumen von bis zu 100 Millionen Euro. Im Rahmen des Rückkaufprogramms 2025 wurden 2.166.964 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 27,69 Euro erworben. Dies entspricht 1,82 Prozent des Grundkapitals.

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January 02, 2026 01:30 ET (06:30 GMT)