17.03.2018 08:00
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Sixt Leasing-Finanzchef Waldow: "Wir sind fast allein im Markt"

Nachgehakt bei...: Sixt Leasing-Finanzchef Waldow: "Wir sind fast allein im Markt" | Nachricht | finanzen.net
Björn Waldow
Nachgehakt bei...
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Björn Waldow über Diesel-Handicaps und die Perspektiven der Münchner im Online-Geschäft mit Privatkunden und Gewerbetreibenden.
€uro am Sonntag
von Klaus Schachinger, €uro am Sonntag

€uro am Sonntag: Herr Waldow, wie wirkt sich der Preisrückgang bei Dieselfahrzeugen bei Sixt Leasing bisher aus?
Björn Waldow: Den Preisverfall, den das Diesel-Barometer der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) zeigt, können wir in der Entwicklung der Vermarktungsergebnisse für unsere eigenen Fahrzeuge bisher nicht nachvollziehen.

Wie sichert sich Sixt Leasing gegen den Preisrückgang bei Restwerten ab?
Wir haben knapp 50 Prozent unserer Fahrzeuge mit Rückkaufvereinbarungen abgesichert, d.h. ein Dritter garantiert uns bereits bei Abschluss des Leasingvertrages den Restwert des Fahrzeugs.

Auf unserer Online Retail-Plattform für Privatkunden und kleine Gewerbetreibende, sixt-neuwagen.de, versuchen wir, das Kundeninteresse gezielt auf Benziner oder Dieselfahrzeuge mit Restwertgarantie durch einen Dritten zu lenken. Das läuft sehr gut. Aktuell haben wir im Online-Neugeschäft fast keine Diesel mehr, für die wir im Vermarktungsrisiko stehen - und das ohne Einbußen bei Menge und Marge.

Und im Flottenleasing?
Dort ist die Umstellung etwas schwieriger. Insbesondere bei höheren Laufleistungen ist der Diesel weiterhin das attraktivere Fahrzeug für Flottenkunden. Wir haben uns deshalb die einzelnen Kunden genau angesehen und versuchen nun, über verschiedene Wege, auch hier aktiv umzusteuern. Dieselautos, die wir nach Ablauf des Leasingvertrags selbst vermarkten, sollen wie in unserem Online Retail-Geschäft möglichst durch Benziner oder Diesel mit Restwertgarantie ersetzt werden. Kurzfristig kann sich das auf die Bestellzahlen auswirken, weswegen wir 2018 einen leichten Rückgang des Vertragsbestands im Flottenleasing erwarten. Zudem könnten auch die Margen im Neugeschäft im Flottenleasing etwas belastet werden, weil wir Benziner im Vergleich zum Diesel preislich attraktiver machen wollen. Da wir damit jedoch ein potenzielles Risiko reduzieren, werden sich die Maßnahmen mittelfristig bezahlt machen. Dazu kommt, dass wir im Gegensatz zur Konkurrenz das Online-Geschäft haben - mit starkem Wachstum und höheren Margen.

Wie verteilen sich die Restwertgarantien auf die Geschäftsfelder?
Im Gesamtportfolio sind, wie gesagt, knapp 50 Prozent der Fahrzeuge abgesichert, im Flottenleasing liegt die Quote etwas höher und im Online Retail absichtlich etwas niedriger als im Gesamtportfolio, weil wir diese Fahrzeuge sehr gut vermarkten können.

Nach Zuwächsen von jeweils 30 Prozent für 2015 und 2016 hat sich die Anzahl der Verträge im Online Retail-Geschäft 2017 mehr als verdoppelt. Ist das nachhaltig?
Wir haben 2017, abgesehen von der Sonderaktion mit Peugeot und 1&1, Online-Verträge für rund 12.000 Neufahrzeuge abgeschlossen von bundesweit etwa 1,4 Millionen Fahrzeugneuzulassungen im relevanten Kundensegment. Das ist weniger als ein Prozent, und bisher sind wir nahezu allein in diesem Wachstumsmarkt mit höheren Renditen im Vergleich zum Firmenkunden-Leasing. Vor diesem Hintergrund möchten wir den Vertragsbestand im Online Retail bis Ende 2021 auch mehr als verdoppeln.

Welche Rolle spielen Zukäufe bei den ehrgeizigen Wachstumszielen für 2021?
Unsere mittelfristigen Ziele basieren auf organischem Wachstum. Wir schließen Zukäufe aber nicht grundsätzlich aus.









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Bildquellen: Sixt Leasing

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