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06.02.2020 17:39

Deutsche Bank-Aktie springt kräftig an: Capital Group steigt bei Deutscher Bank ein

Neuer Großaktionär: Deutsche Bank-Aktie springt kräftig an: Capital Group steigt bei Deutscher Bank ein | Nachricht | finanzen.net
Neuer Großaktionär
Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär.
Die US-Investmentgesellschaft Capital Group ist mit 3,1 Prozent bei dem größten deutschen Geldhaus eingestiegen, wie am Donnerstag aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorging. "Wir freuen uns über alle Aktionäre, besonders über solche, die eine Erfahrung und Glaubwürdigkeit wie Capital mitbringen", sagte ein Sprecher. Die kalifornische Capital Group gehört mit ihrem Anteil nun zu den größten Aktionären des Bankhauses.

Daneben sind unter anderem auch der Vermögensverwalter Blackrock, zwei Investmentgesellschaften aus Katar und der US-Hedgefonds Hudson Executive Capital mit jeweils mehr als drei Prozent an der Deutschen Bank beteiligt, bei Blackrock sind es sogar über 10 Prozent.

Seitdem die Frankfurter im Dezember auf ihrem Kapitalmarkttag noch einmal detailliert über ihre weiteren Ziele und den laufenden Umbau gesprochen haben, hat das Papierangezogen und fast 40 Prozent dazugewonnen. Unter anderem soll die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern bis Ende 2022 um rund 18 000 auf weltweit 74 000 verringert werden. Die Eigenkapitalrendite soll zudem im gleichen Zeitraum auf 8 Prozent steigen.

Abgesehen davon erhielt aber auch die gesamte Bankenbranche am Donnerstag Auftrieb, nachdem das italienische Kredithaus UniCredit die Erwartungen in Bezug auf die harte Kernkapitalquote und die Vermögensqualität im vierten Quartal übertroffen hatte. Laut Analyst Ignacio Cerezo von der UBS kommt wegen des starken Kapitalaufbaus nun die Möglichkeit erhöhter Ausschüttungen zur Sprache.

Bankensektor von Deutsche Bank-Aktie angetrieben

Anleger der Deutschen Bank haben die Nachricht über einen neuen US-Großinvestor am Donnerstag begrüßt. Der Kurs legte am Nachmittag um gut 9 Prozent zu, womit die Aktie erstmals seit November 2018 wieder mehr als 9 Euro kostete. Zum Börsenschluss wurde der Aufschlag auf 12,90 Prozent bei 9,33 Euro ausgeweitet.

Abgesehen davon erhielt aber auch die gesamte Bankenbranche am Donnerstag Auftrieb, nachdem das italienische Kredithaus UniCredit die Erwartungen in Bezug auf die harte Kernkapitalquote und die Vermögensqualität im vierten Quartal übertroffen hatte. Laut Analyst Ignacio Cerezo von der UBS kommt wegen des starken Kapitalaufbaus nun die Möglichkeit erhöhter Ausschüttungen zur Sprache.

Der europäische Branchenindex Stoxx 600 Banks legte vor dem Hintergrund zuletzt um 1,7 Prozent zu. Damit waren die Banken der stärkste Wirtschaftssektor in Europa. Die Unicredit-Aktien waren im Sektor mit einem Anstieg um 6,5 Prozent der zweitbeste Wert hinter der Deutschen Bank. Für die Commerzbank ging es im MDAX um 2,6 Prozent nach oben.

Frankfurt (Reuters / dpa-AFX Broker)

Bildquellen: Slava2009 / Shutterstock.com, nitpicker / Shutterstock.com

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