23.11.2016 18:10

Mit diesen Tech-IPOs muss sich Snapchat messen

Snap geht an die Börse: Mit diesen Tech-IPOs  muss sich Snapchat messen | Nachricht | finanzen.net
Snap geht an die Börse
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Im März 2017 geht Snapchat laut Medienberichten an die Börse. Die entsprechenden Unterlagen seien bereits eingereicht, hieß es. Diesen Tech-IPOs muss sich das Startup stellen.
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Snap geht an die Börse und die Erwartungen sind hoch. Bereits die Bewertung stellt hohe Ansprüche an den Messenger-Dienst und seinen Gründer Evan Spiegel.

Die größten Tech-IPOs aller Zeiten

Das Snapchat-IPO kann sich mit seiner Bewertung von 20 bis 25 Milliarden US-Dollar sehen lassen. Dem Mega-Börsengang des chinesischen Onlinehändlers Alibaba macht das Startup jedoch noch keine Konkurrenz. Der Online-Riese wurde bei seinem Börsengang im Jahr 2014 mit satten 167,6 Milliarden Dollar bewertet. Heute ist das Unternehmen 249 Milliarden Dollar wert - mit einer Marktentwicklung von 50 Prozent das größte IPO aller Zeiten. Dagegen ist selbst der Social-Media-Gigant Facebook, welcher sich bei seinem Börsengang nur Alibaba geschlagen geben muss, mit einer Bewertung von 81,2 Milliarden Dollar ein kleiner Stern am IPO-Himmel. Dennoch kann Facebook mit einer Wertsteigerung von satten 350 Prozent auf heute unglaubliche 367 Milliarden Euro Unternehmenswert aufwarten.
Unter die erfolgreichen Tech-Börsengängen hat sich auch ein deutscher Online-Händler geschlichen: Zalando. Der Online-Versandhändler mit Hauptsitz in Berlin wurde 2008 gegründet und ging sechs Jahre später an die Börse. Mittlerweile hat das Unternehmen den Sprung in den MDAX geschafft. Mit einer Marktentwicklung von 71 Prozent seit seiner Bewertung mit 5,3 Milliarden Euro 2014, kann das Unternehmen nun auf weiter wachsende Umsatzzahlen blicken. Doch auch einige gescheiterten Börsengänge hat die Technologiebranche zu verzeichnen.

Das Scheitern der Techgiganten

Erst hoch geflogen und nach dem Börsengang tief gefallen - das ist in der Tech-Szene vor allem einer: Twitter. Die Kommunikationsplattform wurde einst zum Börsenstart mit 15,5 Milliarden Dollar bewertet, kann bis heut aber keine positive Entwicklung verzeichnen. Um satte 16 Prozent ist die Marktentwicklung seither geschrumpft, heute ist das Unternehmen nur noch 13 Milliarden Dollar wert. Schon einige Zeit enttäuschte die Plattform mit stagnierendem Wachstum und reduzierten Nutzerzahlen. Vor allem in Sachen Werbung hinkt Twitter seinen Konkurrenten Facebook und Snapchat deutlich hinterher. Bisher ist es dem US-Unternehmen nicht gelungen, weitere Nutzer zu generieren. Auch der Verkauf der Plattform des Gründers Jack Dorsey blieb bisher erfolglos.

Droht Snapchat auch der Fall?

Derzeit wird die Kult-App Snapchat auf satte 20 bis 25 Milliarden US-Dollar taxiert. Der Börsengang soll laut Medieninformationen bereits im März 2017 stattfinden. Die entsprechenden Papiere für die Erstnotiz habe das Unternehmen laut "Bloomberg" bereits eingereicht.
Ob es sich auch bei Snapchat, wie bei Twitter, um eine IPO-Blase handelt, bleibt abzuwarten. Dennoch scheint es so, als sei Snapchat auf den Börsengang und vor allem auf die Zeit danach deutlich besser vorbereitet als sein Messenger-Rivale. So setzt Snap bereits auf weitere Standbeine wie die Entwicklung von Hardware, wie beispielsweise die Snapchat-Brille Spectacles. Bei der Social Media App wird ebenfalls verstärkt auf Werbung gesetzt, die täglich von 150 Millionen Nutzern, die Tag für Tag mit der App Bilder, Videos und Nachrichten verschicken, gesehen wird. Im laufenden Geschäftsjahr 2016 sollen über 350 Millionen US-Dollar durch Werbung eingenommen werden, die Millionenmarke soll im kommenden Jahr geknackt werden. Ein wichtiger Punkt, den Twitter wohl nicht auf dem Schirm hatte.

Wann folgen Uber und Airbnb?

Nach Snapchat blicken die Anleger gespannt auf weitere mögliche Kandidaten für den Sprung an das Börsenparkett: Airbnb, der Community-Marktplatz für Vermietung und Mietung von Unterkünften und Uber, dem Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen. Die Unternehmen haben Gerüchte um ein IPO bisher vehement dementiert, dennoch scheint es ein lukrativer Schritt zu sein, ist doch Airbnb mit 30 Milliarden Dollar bereits mehr wert als das börsennotierte Luxushotel Hilton. In den Zeiten der Niedrigzinspolitik setzen Anleger vermehrt auf eine Investition in Aktien. Derzeit zeigen sie sich bei einer derart hohen Bewertung der Tech-Unternehmen freigiebig. Peter Barkow, der Gründer des Finanz-Analysehauses Barkow Consulting, äußert sich dennoch mit Kritik an der Freigiebigkeit der Anleger: "Dass Investoren auf den Markt gekommen sind, die lange einen Bogen um Wagniskapital gemacht haben, ist ein Indiz, dass wir uns nahe am Höhepunkt befinden", sagt Barkow. Nach dem Höhepunkt kann es also nur noch in eine Richtung gehen: nach unten. Deshalb sollten die Unternehmen einen zeitnahen Börsengang durchaus ins Auge fassen.

Redaktion finanzen.net

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