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13.05.2021 20:15

Wieviel Amazon, Apple & Co. in einer Minute umsetzen

Tech-Größen im Fokus: Wieviel Amazon, Apple & Co. in einer Minute umsetzen | Nachricht | finanzen.net
Tech-Größen im Fokus
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Die Bilanzsaison für das erste Quartal 2021 befindet sich mittlerweile in vollem Gange. Die Techgrößen Amazon, Apple, Facebook und Co. sind mit ihren Quartalsvorlagen bereits durch und konnten erneut ein kräftiges Wachstum verzeichnen. So viel haben die Techgiganten in Q1 in jeder Minute umgesetzt.
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• Tech-Größen bringen Quartalssaison erfolgreich hinter sich
• Netflix und Tesla enttäuschen die Anleger
• Facebook, Microsoft, Google, Apple und Amazon können Erwartungen übertreffen

Trotz noch immer währender Corona-Pandemie entwickeln sich die Tech-Größen Amazon, Apple & Co. weiterhin prächtig. Das haben sie auch im Rahmen der Bilanzvorstellungen zum ersten Jahresviertel 2021 wieder einmal unter Beweis gestellt. Dabei vermochte es Online-Handelsriese Amazon zum zweiten Mal in Folge, einen ein Umsatz von mehr als 100 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen. Doch das Versandhaus von Jeff Bezos ist nicht das einzige Unternehmen, das im ersten Jahresviertel kräftig zulegte. Das Nachrichtenportal CNBC Make It hat sich die sieben größten Tech-Konzern herausgesucht und heruntergerechnet, wie viel jede der Firmen in den ersten drei Monaten 2021 pro Minute an Umsatz generiert hat. Die besagten Unternehmen sind Netflix, Tesla, Facebook, Microsoft, Google-Mutter Alphabet, Apple und schließlich Amazon.

Netflix' Kundenwachstum enttäuscht

Der US-Streaminganbieter Netflix vermochte es im ersten Quartal 2021 zwar seinen Umsatz und Gewinn zu steigern, das maue Abo-Wachstum enttäuschte die Anleger jedoch, sodass die Netflix-Aktie in Reaktion auf die Quartalsvorlage letztlich 7,4 Prozent auf 508,90 US-Dollar verlor. Auch der vorsichtige Ausblick in Sachen Kundenwachstum dürfte hierzu seinen Beitrag geleistet haben. Dennoch kann sich der Umsatz von 7,16 Milliarden US-Dollar sehen lassen. Pro Minute hat Netflix in Q1 also 55.270,06 US-Dollar verdient.

Tesla-Aktie nach Bilanzvorlage unter Druck

Auch die Entwicklung des E-Autobauers Tesla kann sich in den ersten Monaten 2021 durchaus sehen lassen. So strich der Konzern unter der Führung von Elon Musk in Q1 den höchsten Vierteljahresgewinn in seiner Geschichte ein - 438 Millionen US-Dollar Gewinn konnte der Elektro-Pionier erreichen. Der Umsatz belief sich daneben auf 10,4 Milliarden US-Dollar. Das macht heruntergerechnet 80.162,04 US-Dollar je Minute. Den Anlegern schien dies jedoch nicht genug. Die Tesla-Aktie wurde bis zum Handelsschluss am Berichtstag 4,53 Prozent tiefer gehandelt bei 704,74 US-Dollar.

Facebook mit starkem Wachstum

Anders erging es dem sozialen Netzwerk Facebook: Hier griffen Investoren im Anschluss an die Bilanzvorlage kräftig zu. So hatte der Tech-Konzern in Sachen Umsatz und Gewinn ein überraschend starkes Wachstum an den Tag legen können. Demnach sprang der Gewinn auf 9,5 Milliarden US-Dollar hoch, der Umsatz lag bei circa 26,2 Milliarden US-Dollar. Pro Minute hat Facebook in den ersten drei Monaten 2021 also 201.936,73 US-Dollar verdient. Dennoch kommen auf den Social-Media-Anbieter schwierigere Zeiten zu. Da Facebook den Großteil seines Geschäfts mit Werbeeinnahmen macht, wird das vor Kurzem durchgeführte Apple iOS 14.5-Update kritisch beäugt. Nach Abschluss des Updates wird es iPhone-Nutzern dann nämlich freigestellt, ob sie es der Facebook-App weiterhin erlauben wollen, ihre Aktivitäten auch jenseits von Facebook tracken zu dürfen. Für den Tech-Konzern sind diese Daten jedoch sehr wichtig, um nachvollziehen zu können, ob personalisierte Werbeanzeigen auch tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen. Facebook-CEO Mark Zuckerburg gab sich während der Quartalsvorlage diesbezüglich jedoch zuversichtlich. Sein Unternehmen habe bereits Pläne, wie es mit der Datenschutzanpassung von nun an umgehe.

Microsoft profitiert vom Homeoffice-Trend

Auch der US-Software- und Cloud-Anbieter Microsoft vermochte es in den ersten drei Monaten 2021, die das dritte Geschäftsquartal des IT-Unternehmens darstellen, die Erwartungen der Anleger zu schlagen. Aufgrund des vermehrten Trends zu Homeoffice und Fernarbeit konnte der Umsatz kräftig bis auf 41,7 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Das sind 321.805,56 US-Dollar minütlich. Der Gewinn konnte auch 15,5 Milliarden US-Dollar zulegen. Trotz dieser überraschend guten Zahlen, ließen Marktteilnehmer die Microsoft-Aktie nach der Bilanzvorlage um 2,83 Prozent auf 254,56 US-Dollar fallen.

Google mit Umsatzsteigerung

Auf dem dritten Platz der größten US-Techkonzern schafft es die Google-Mutter Alphabet mit einem Umsatzwachstum auf 55,3 Milliarden US-Dollar. Angetrieben wurde der Suchmaschinenanbieter dabei von seiner Videoplattform YouTube, dem boomenden Cloud-Geschäft sowie dem Geschäft mit Werbeanzeigen. All dies reichte dafür, dass der Internet-Gigant von Januar bis März 2021 426.805,56 US-Dollar pro Minute umsetzen konnte. Auch bei Anlegern kamen diese Traumzahlen gut an: Letztlich gewann die Google-Aktie am Berichtstag knapp drei Prozent auf 2.359,04 US-Dollar hinzu, wobei die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms gestützt haben dürfte.

Apples Kernprodukt iPhone bleibt wichtiger Treiber

Ebenfalls mehr als positiv schnitt auch der iKonzern Apple ab. Der Smartphonehersteller schaffte es an die Erfolge vergangener traditionell starker Weihnachtsquartale anzuknüpfen und fuhr in den ersten drei Monaten 2021 einen Umsatz von 89,6 Milliarden US-Dollar ein. Dabei hat sich einmal mehr das iPhone als wichtiger Treiber erwiesen, aber auch die Wearables-Sparte und das Geschäft mit Computern und iPads leisteten einen wichtigen Beitrag, sodass Apple von Januar bis März 2021 letztlich 691.234,57 US-Dollar pro Minute umsetzen konnte. Auch hier wurde ein Aktienrückkauf angekündigt, der Anleger letztlich jedoch kalt ließ. Die Apple-Aktie schloss am Berichtstag minimal im Minus bei 133,48 US-Dollar.

Amazon kann pro Minute am meisten umsetzen

Wenig überraschend steht das Online-Versandhaus Amazon an der Spitze der umsatzstärksten US-Tech-Größen. Auch hier hat die Coronakrise für klingelnde Kassen gesorgt, da sich in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Ladenschließungen zahlreiche Menschen noch stärker dem Online-Handel zugewandt haben. Auch der Trend hin zur Digitalisierung kommt dem wichtigen Cloudgeschäft Amazon Web Services sehr zu Gute, sodass im ersten Quartal 2021 von Amazon 108,5 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht wurden. Das bedeutet, dass jede Minute in dem Zeitraum von Januar bis März von dem Handelsriesen 837.330,25 US-Dollar eingefahren wurden. Das Kuriose dabei ist, dass diese schier unglaubliche Zahl eine Verschlechterung im Vergleich zu dem vierten Quartal 2020 darstellt. Hier hatte Amazon sogar eine Rate von 950.000 US-Dollar je Minute erreicht.

Insgesamt haben die sieben Tech-Größen im Schnitt 373.606 US-Dollar pro Minute erwirtschaftet. Die ersten drei Monate dieses Jahres zählten im Übrigen exakt 90 Tage und somit 129.600 Minuten. Bleibt abzuwarten, wie sich die Bilanzen nach Ablauf des zweiten Jahresviertels entwickeln werden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com, Jonathan Weiss / Shutterstock.com

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