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31.05.2019 22:53

"Tesla wird missverstanden": Warum eine Analystin an ihrem 4.000-Dollar-Kursziel für Tesla-Aktie festhält

Trotz Aktienabsturz: "Tesla wird missverstanden": Warum eine Analystin an ihrem 4.000-Dollar-Kursziel für Tesla-Aktie festhält | Nachricht | finanzen.net
Trotz Aktienabsturz
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Tesla ist an der Wall Street unter die Räder gekommen. Reihenweise haben Analysten ihre Kursziele gesenkt, die Aktien haben kräftig Federn lassen müssen. Doch eine Investmentfirma bleibt unerschütterlicher Tesla-Bulle und glaubt, der Elektroautobauer werde missverstanden.
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Während Morgan Stanley das Kurziel von Tesla kürzlich auf 10 US-Dollar gesenkt und die Aktie damit massiv zusätzlich unter Druck gebracht hatte, meldete sich Tasha Keeney, Analystin bei Ark Invest, mit einer gänzlich anderen Einschätzung zum Wert der Tesla-Aktie zu Wort.

"Tesla wird missverstanden"

Gegenüber CNBC erklärte die Expertin, die Wall Street würde Tesla missverstehen. Analysten würden bei ihren deutlichen Kurszielsenkungen verpassen, das große Ganze im Blick zu behalten. Das Aufwärtspotenzial von Elon Musks Vision werde nicht korrekt bewertet, so die Expertin im Interview.

Sie und Ark Invest seien aber - entgegen zahlreicher Expertenmeinungen - so von Tesla überzeugt, dass man im Bärenfall immer noch von einem Kursanstieg bis auf 560 US-Dollar ausgehe, der Bullenfall liege unverändert bei 4.000 US-Dollar in fünf Jahren. Damit gehört Ark Invest zu den elf bei FactSet gelisteten Analysten, die die Aktie weiterhin zum Kauf empfehlen, ein derart hohes Kursziel hat aber keiner der anderen Tesla-Bullen ausgegeben.

Während zehn weitere Experten die Aktie auf "Haltestatus" haben ist die Zahl der Tesla-Bären zwischenzeitlich auf elf angewachsen. Das durchschnittliche Kursziel für Tesla liegt bei 290,10 US-Dollar und damit 53 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Ark Invest liegt mit seinem Mindeskursziel knapp 200 Prozent über dem Aktienpreis.

Auch die Tatsache, dass Tesla dringend Geld benötigt, bereitet Tasha Keeney eigenen Angaben zufolge keine Sorge. "Wenn wir in unserem Bewertungsmodell von Bargeld und diesen Sorgen sprechen, erwarten wir, dass Tesla in den nächsten fünf Jahren weitere 10 bis 20 Milliarden US-Dollar aufnehmen wird. Und damit sind wir eigentlich einverstanden."

Nachfrage weiterhin hoch

Zwar räumt sie ein, dass Tesla-Chef Elon Musk seinem Unternehmen oftmals aggressive Zielvorgaben stellt, die sich am Ende nicht einhalten lassen. Doch genau mit dieser Taktik sei der Elektroautobauer bislang in der Lage gewesen, eigentlich Unmögliches zu schaffen.

Eine sinkende Nachfrage nach Fahrzeugen aus dem Hause Tesla, eine der größten Sorgen von Tesla-Beobachtern, will sie aber nicht beobachtet haben. "69 Prozent der Fahrzeuge, die für den Model 3 in seiner Standardversion in Zahlung gegeben wurden, waren Nicht-Premium-Fahrzeuge." So wurde also Nachfrage in anderen Segmenten geschaffen. "Die Leute mögen diese Autos aus gutem Grund. Tesla hat einen Softwarevorteil, den kein anderer schlagen kann", fügte sie hinzu.

Auch Elon Musk hat seine Belegschaft darauf eingeschworen, dass die ausgegebenen Ziele durchaus noch erreicht werden können und die Nachfrage unverändert hoch sei. In einer Mail an seine Angestellten, die "Business Insider" vorliegt, heißt es, allein in diesem Quartal seien 50.000 Neubestellungen eingegangen. Um die Zielvorgabe zu erreichen, müsse Tesla 1.000 Model 3 am Tag produzieren - aktuell sei man bei 900 Stück. "If we rally hard, we can do it!", so der Tesla-Chef weiter.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images, Nadezda Murmakova / Shutterstock.com

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