Hyundai- und Kia-Aktien verbilligen sich dennoch: Weltweite Auslieferungen von Hyundai und Kia 2023 gestiegen

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai und die kleinere Schwester Kia haben im vergangenen Jahr erstmals seit 2019 wieder mehr als sieben Millionen Autos verkauft.
Die weltweiten Auslieferungen stiegen im Jahresvergleich um 6,6 Prozent auf 7,3 Millionen. Das geht aus den Zahlen hervor, die beide Unternehmen getrennt voneinander am Mittwoch vorlegten.
Die Hyundai Motor Group gehört zu den weltweit zehn größten Autokonzernen. Das Absatzziel für dieses Jahr wurde leicht herabgesetzt und liegt bei 7,44 Millionen Autos. Hyundai Motor will allein mehr als 4,24 Millionen Fahrzeuge verkaufen, Autos der Luxusmarke Genesis eingeschlossen.
Im vergangenen Jahr kam Hyundai auf 4,22 Millionen verkaufte Autos. Das entsprach einem Anstieg um 6,9 Prozent. Zwar hätten sich steigenden Zinsen und die weltweite Inflation negativ auf die Markterwartungen in der Autoindustrie ausgewirkt, hieß es in einer Firmenmitteilung. Trotzdem habe das Unternehmen "einen deutlichen Anstieg auf den weltweiten Märkten registriert, besonders in (Süd)-Korea, Nordamerika, Europa und Indien".
Kia schraubte nach eigenen Angaben den Absatz im vergangenen Jahr auf die eigene Rekordmarke von 3,09 Millionen Autos. Südkoreas zweitgrößter Autobauer führte den Erfolg vor allem auf die stärkere Nachfrage nach SUV-Modellen zurück.
Die Hyundai-Aktie verlor am Mittwoch letztlich 3,34 Prozent auf 193.800 Südkoreanische Won, während es für die Kia-Aktie um 3,89 Prozent auf 93.800 Südkoreanische Won abwärts ging.
/dg/DP/mis
SEOUL (dpa-AFX)
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