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14.11.2018 18:10

GERRY WEBER meldet Umsatz- und Gewinnwarnung - Aktie kickt ein

Weiter im Minus: GERRY WEBER meldet Umsatz- und Gewinnwarnung - Aktie kickt ein | Nachricht | finanzen.net
Weiter im Minus
Beim angeschlagenen Damenmode-Hersteller GERRY WEBER stehen tiefe Einschnitte bevor.
Der kriselnde Modekonzern GERRY WEBER rutscht noch tiefer ins Minus. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) geht das Management jetzt "von einem deutlichen Verlust" aus, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bislang hatte GERRY WEBER ein Minus von bis zu 10 Millionen Euro angegeben. Für das zum 31. Oktober beendete Geschäftsjahr 2017/2018 rechnet der Vorstand jetzt nur noch mit rund 790 Millionen Euro Umsatz. Ursprünglich waren 830 bis 840 Millionen Euro erwartet worden. Als Grund nannte das Unternehmen Rückstellungen für Personalmaßnahmen und die Schließung weiterer Filialen sowie außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen.

Geplant sei der "Abbau einer signifikanten Zahl" der bisher 6500 Arbeitsplätze im In- und Ausland sowie die Schließung von Filialen und Verkaufsflächen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Halle in Westfalen mit. Von den Schuldscheingläubigern bekommt GERRY WEBER eine knapp dreimonatige Schonfrist: Sie stunden ihre Forderungen bis Ende Januar. 31 Millionen Euro wären vor einer Woche fällig gewesen. Auch die Banken hielten ihre Kreditlinien so lange offen. Damit werde die "angespannte Finanzierungssituation" stabilisiert, teilte GERRY WEBER mit.

Um Geld in die Kasse zu bekommen, hatte das Unternehmen das Düsseldorfer Orderzentrum "Halle 29" kürzlich für 36 Millionen Euro an die Bremer Zech-Gruppe verkauft. Mit der Stundung der Verbindlichkeiten sei nun "genügend finanzieller Spielraum vorhanden, um die dringend notwendigen Schritte unseres Restrukturierungskonzeptes weiter voranzutreiben", erklärte Vorstandssprecher Johannes Ehling. "GERRY WEBER hat eine gute Chance, wieder erfolgreich am Markt zu agieren", zeigten sich Ehling und Chef-Sanierer Florian Frank zuversichtlich. Dafür sei aber "eine lange Strecke weiterer, großer Anstrengungen" nötig.

Denn der Stellenabbau kostet auch Geld. Die notwendigen Rückstellungen hat GERRY WEBER schon im Abschluss für 2017/18 (per Ende Oktober) verbucht. Deshalb werde dort ein "deutlicher Verlust" vor Zinsen und Steuern zu Buche stehen, mehr als die bisher maximal veranschlagten zehn Millionen Euro.

GERRY WEBER kämpft seit geraumer Zeit mit Umsatzrückgängen und roten Zahlen. Der Wert der GERRY WEBER-Aktie hatte sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als halbiert. Im XETRA-Handel gaben die Papiere am Mittwoch 4,22 Prozent auf 2,16 Euro nach.

München (Reuters) / HALLE (dpa-AFX)

Bildquellen: GERRY WEBER, dean bertoncelj / Shutterstock.com

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19.10.2018GERRY WEBER verkaufenHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
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05.10.2018GERRY WEBER ReduceCommerzbank AG
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