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10.08.2018 22:42
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Tanken und reisen wir bald mit Amazon?

Zwei Billionenmärkte: Tanken und reisen wir bald mit Amazon? | Nachricht | finanzen.net
Zwei Billionenmärkte
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Erst im letzten Quartal beeindruckte der Online-Versandhändler Amazon seine Anleger mit guten Zahlen. 2,5 Milliarden US-Dollar Gewinn konnte Jeff Bezos' Unternehmen verzeichnen, getrieben durch den boomenden Internethandel und das Geschäft mit Cloud-Diensten.
Doch das ist noch nicht genug, Analyst Tom Forte von D.A. Davidson ist sich sicher, dass das Unternehmen bis dato noch zwei Billionen-Märkte gar nicht ausgenutzt hat. Sollte es sich hier niederlassen, könnte die Bilanz von Amazon noch weiter beflügelt werden.

Noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft

Das Finanzservice-Unternehmen D.A. Davidson schätzt, dass "Amazon aktuell 8 von 10 Marktmöglichkeiten verfolgt, die eine Billion US-Dollar weltweit überschreiten", wie CNBC über ein Schreiben der Firma an ihre Kunden berichtet.

Die Möglichkeit sei gegeben, dass Amazon die verbliebenen zwei Möglichkeiten ausnutzt, heißt es in der Mitteilung weiter. Doch welche Marktmöglichkeiten über ein Volumnen von einer Billion Dollar nutzt Amazon bis jetzt überhaupt? Der Finanzdienstleister listet diese auf, es handelt sich dabei um Bekleidung, Business-to-Business-Onlinehandel, Internet of Things, Lebensmittel, Arzneimittel, professionelle Dienstleistungen, Restaurants und Kaufhäuser.

Tankstellen und Reisegeschäft noch ausstehend

Die zwei Bereiche, in die Amazon bis jetzt noch nicht vorgestoßen ist, sind laut D.A. Davidson Tankstellen und Reisen. In diesen zwei Märkten sieht das Unternehmen noch ein großes Wachstumspotenzial und die Chance für den E-Commerce-Giganten, seine Stellung im Markt noch weiter zu verbessern.

Amazon kenne sich damit aus, "komplexe logistische Probleme zu lösen", schreibt Forte in der Nachricht an seine Kunden. "Finanziell sucht es Möglichkeiten, die signifikanten, freien Cashflow versprechen." Das Benzingeschäft und der Reisemarkt dürften dem Unternehmen laut dem Finanzdienstleister diesen Wunsch erfüllen.

In Tankstellen-Shops Amazon-Artikel verkaufen

Als Untermauerung für diese These führt Forte als Beispiel Costco an. Die hauseigenen Tankstellen würden zehn Prozent der Umsätze der US-amerikanischen Großhandelskette ausmachen - wenn Amazon seine Umsätze damit um zehn Prozent steigern würde, schriebe der Konzern noch höhere Zahlen.

Forte hat das Projekt Amazon-Tankstellen sogar noch weiter durchdacht. So gibt er an, dass beispielsweise Prime-Kunden des Handelsriesen Rabatte auf das Benzin bekommen könnten und so schnell treue Kunden von Amazon-Tanken werden könnten. Außerdem könnten Tankstellen auch die Verkaufszahlen in die Höhe treiben: Dort könnten weitere Produkte aus dem Amazon-Portfolio angeboten werden, zu deren Kauf Kunden beim Tanken verführt werden könnten.

Den Kunden alles für die Reise bieten

Costco hält in Sachen Reisebusiness ebenfalls nicht still: Hieran könnte sich Amazon laut Analystenmeinung ein weiteres Beispiel nehmen. Bei dem Großhändler gebe es viele Reisedeals wie beispielsweise Rabatte auf Kreuzfahrten, für Autovermietungen und sogar auf ganze Pauschalurlaube.

"Amazon könnte seinen Kunden nicht nur Flugtickets und Hotelunterkünfte verkaufen, sondern auch noch alles Weitere, was sie für ihre Reise benötigen", schreibt Forte. Mit diesen beiden Märkten könnte Amazon seine Leistungen tatsächlich noch weiter ausbauen und vermutlich auch noch einmal deutlich mehr Geld verdienen.

D.A. Davidson sagt einen Zielpreis von 2.200 US-Dollar pro Amazon-Aktie in zwölf bis 18 Monaten voraus. Das wäre ein Zuwachs von mehr als 18 Prozent basierend auf dem Schlusskurs vom 07.08. bei 1.862,48 US-Dollar. D.A. Davidson sind nicht die einzigen, die Amazon eine strahlende Zukunft voraussagen. Auch Jim Cramer, Moderator der CNBC-Sendung "Mad Money", ist sich sicher, dass Amazon nach Apple das nächste Eine-Billion-Dollar-Unternehmen werden könnte.

Theresa Rauffmann / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Hadrian / Shutterstock.com, Jonathan Weiss / Shutterstock.com

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