Bitcoin-Absturz?

Hedgefonds bringen sich gegen Bitcoin in Stellung

07.12.17 14:05 Uhr

Hedgefonds bringen sich gegen Bitcoin in Stellung | finanzen.net

Viele Anleger fiebern bereits dem Start des Future-Marktes für Bitcoin entgegen. Einige, um auf einfache Weise von dem rasanten Anstieg zu profitieren - andere, um auf den Abstieg der Kryptowährung zu setzen.

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Der Bitcoin-Kurs hat seit dem Start im Jahr 2010 enorm zugelegt. Eine Investition von hundert Dollar zu Beginn der Kryptowährung würde jetzt auf mehr als 73 Millionen Dollar geschätzt werden.

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Einführung von Bitcoin-Futures

Die CBOE bestätigte, dass sie am 10. Dezember mit dem Handel von Bitcoin-Futures beginnen wird, während die CME am 18. Dezember an den Start gehen wird. Die NASDAQ hingegen plant die Futures für das erste Quartal 2018 ein.

Michael Moro, CEO von Genesis Global Trading äußerte sich diesbezüglich mit den Worten: "Es gab bisher begrenzte Möglichkeiten, auf fallende Kurse zu spekulieren." Die Kryptowährung-Handelsplattform habe Investoren etwa 20 Millionen Dollar geliehen, um pessimistische Positionen einzunehmen, die vor allem bestehende Spekulationen absichern sollten. Moro weiter: "CME eröffnet eine neue Grenze."

Diese Strategie, Short-Positionen auf die Digitalwährung aufzubauen, birgt allerdings Risiken, gerade auch aufgrund starker, unerwarteter Preisschwankungen.

Auf Kursverluste spekulieren

Durch die geplante Einführung von Bitcoin-Futures unter anderem durch die CME, CBOE und NASDAQ wird das Spekulieren auf den Rückgang des Kurses wesentlich vereinfacht. Hedgefonds, die sich bisher im Hintergrund gehalten haben, warten bereits auf die Gelegenheit, gegen die Kryptowährung wetten zu können.

Craig Pirrong, Business-Professor an der Universität von Houston: "Futures reduzieren die Reibungen der Short-Positionen mehr als die der Long-Positionen. Mit diesem Instrument könnte der Bitcoin-Preis der Realität ein wenig näher kommen."

Der Bitcoin war in letzter Zeit besonders volatil und fiel am 29. November sogar um fast 20 Prozent in weniger als 90 Minuten. Seitdem hat sich der Kurs wieder erholt und markiert ein Allzeithoch nach dem nächsten. Inzwischen ist auch die 15.000 US-Dollar-Marke überschritten worden.

Lou Kerner, Partner des Risikokapitalgebers Flight VC, der in die Kryptowährung investiert hat: "Einige sehen den Bitcoin-Markt als eine der größten Gelegenheiten zum Shorten aller Zeiten. Es gibt eine Menge Menschen, die denken, es sei das Größte, das jemals in der Menschheitsgeschichte geschehen ist. Mindestens genauso viele Menschen glauben jedoch, dass es sich um eine Blase handelt."

Platzt die Blase?

Bitcoins 1.100-prozentiger Anstieg in diesem Jahr hat eine Reihe unterschiedlicher Reaktionen an der Wall Street hervorgerufen. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase & Co., bezeichnete die Kryptowährung als 'Betrug', während Bullen wie Thomas Lee von Fundstrat Global Advisors und Hedgefonds-Manager Michael Novogratz weitere Anstiege prognostizierten. Laut Novogratz könnten Short-Positionen äußerst riskant sein. Er hatte vor Kurzem begonnen, 500 Millionen Dollar zu sammeln, um in Kryptowährungen zu investieren.

Brown, ehemaliger Geschäftsführer von AQR Capital Management: "Menschen, die 1998 gegen die Internet-Blase wetteten und auf fallende Kurse spekulierten, hatten Recht. Aber sie gingen pleite, bevor sie Gewinne einsammeln konnten. Eines der Probleme damit, wenn man glaubt, es handele sich um eine Blase, ist, dass es lange dauern kann.'

Redaktion finanzen.net

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