Bürgeramt im Metaverse

Städtische Dienstleistungen im Web3: In Südkorea startet das Projekt "Metaverse Seoul"

17.02.23 19:19 Uhr

Städtische Dienstleistungen im Web3: In Südkorea startet das Projekt "Metaverse Seoul" | finanzen.net

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ist das Projekt "Metaverse Seoul" online gegangen: Die Einwohnerinnen und Einwohner sollen Dienstleistungen der Stadtverwaltung von nun an auch virtuell in Anspruch nehmen können.

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• Im Januar ist das Projekt "Metaverse Seoul" gestartet
• Bisher hat die Stadt umgerechnet 1,7 Millionen US-Dollar dafür ausgegeben
• Seouls Bürgermeister möchte damit einen "Ort der Kommunikation für Bürger" schaffen

Südkorea gilt als eines der Länder mit der schnellsten Internetverbindung weltweit und ist führend im Bereich der Akzeptanz von Metaverse- und Blockchain-Technologien in der Bevölkerung. Wie die Plattform Cointelegraph mit Verweis auf eine Pressekonferenz Mitte Januar berichtet, wurde nun das neue Projekt "Metaverse Seoul" für die Einwohnerinnen und Einwohner zugänglich gemacht.

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"Metaverse Seoul" ist eine Art virtuelles Bürgeramt

Dabei handele es sich um eine Art virtuelles Bürgeramt, bei dem man etwa offizielle Dokumente erhalten, Beschwerden einreichen und Fragen zu Steuern stellen können soll. Auch Sehenswürdigkeiten der Stadt soll man, so Cointelegraph, im Metaverse der Stadt virtuell besichtigen können. Dies habe Seouls Bürgermeister Oh Se-hoon in einer Pressekonferenz verkündet.

Die Beta-Version sei bereits erfolgreich getestet worden, sodass "Metaverse Seoul" nun für die Öffentlichkeit geöffnet werden soll. Für den Entwicklungsprozess soll die Stadt bisher umgerechnet rund 1,6 Millionen US-Dollar ausgegeben haben - damit sei es jedoch noch nicht getan: Jetzt wolle man eine zweite Phase der Entwicklung starten, bei der das virtuelle Bürgeramt für Seniorinnen und Senioren zugänglicher gemacht werden soll, die sich auch oft nicht mehr gut persönlich in den realen städtischen Einrichtungen einfinden können.

Wie groß das Projekt werden soll, bleibt abzuwarten

Mit dem Start der zweiten Phase erkennt Bürgermeister Oh Se-hoon die Bevölkerungsstruktur des Landes an: In Südkorea waren Statista zufolge Stand 2022 17,2 Prozent der Menschen über 65 Jahre alt. Ziel der Plattform, so Oh Se-hoon laut Cointelegraph, sei, einen "Ort der Kommunikation für Bürger" zu schaffen. Welche finanziellen Mittel die Stadt zukünftig für das Projekt aufbringen wird und welchen Umfang es bekommen soll, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: PopTika / Shutterstock.com