Devisen: Euro gibt etwas nach


FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag etwas nachgegeben. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1691 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch über der Marke von 1,17 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1702 (Mittwoch: 1,1715) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8545 (0,8536) Euro

Im Fokus steht der Besuch des US-Präsidenten bei Chinas Staats- und Parteichef. Xi Jinping warnte im Gespräch mit Trump auch vor einem Konflikt um Taiwan. Sollte die Frage schlecht gehandhabt werden, käme es zu Spannungen oder sogar Konflikten zwischen beiden Ländern, sagte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua in Peking. Beobachter erwarten auch, dass die Lage im Nahen Osten und die Schließung der Straße von Hormus ein Thema sein wird.

Die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten spielten am Markt kaum eine Rolle. Die Einzelhandelsumsätze sind im April im Rahmen der Erwartungen gestiegen. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen etwas stärker als prognostiziert, blieben allerdings auf einem niedrigen Niveau.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86618 (0,86713) britische Pfund, 184,83 (184,83) japanische Yen und 0,9150 (0,9155) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.700 Dollar. Das waren 6 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he

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