Transaktionsvolumen gering

Nach Start von Ordinals-NFTs auf Bitcoin-Blockchain: On-Chain-Aktivität erreichte im Februar neues Allzeithoch

07.03.23 23:24 Uhr

Nach Start von Ordinals-NFTs auf Bitcoin-Blockchain: On-Chain-Aktivität erreichte im Februar neues Allzeithoch | finanzen.net

Der kürzlich erfolgte Launch von Inscriptions auf der Bitcoin-Blockchain erzeugte On-Chain Aktivität im Bitcoin-Netzwerk und auch die durchschnittliche Blockgröße hat sich seither deutlich verändert.

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• Ordinal-NFTs auf der Bitcoin-Blockchain möglich
• Inscriptions erzeugen laut Glassnode On-Chain-Aktivität
• Transaktionsvolumen sehr niedrig geblieben

Laut BTC-ECHO entwickelt sich das Bitcoin-Netzwerk recht langsam und unspektakulär. In der Entwicklungsübersicht bei CryptoMiso befindet sich die älteste und nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung auf Platz zehn und damit weit hinter dem Open-Source Blockchain-Network Internet Computer oder dem als Ethereum-Killer bekannten Blockchainprojekt Solana.

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Rücktritt von Bitcoin-Core-Entwickler

Hinzu kommt, dass erst kürzlich einer der Bitcoin-Core-Entwickler, der Programmierer Marco Falke, wie BTC-ECHO berichtete, seinen Rücktritt ankündigte. Er habe die meisten Bearbeitungen des Bitcoin-Codes verzeichnet - auf GitHub verzeichne er mehr als 2.500 Commits. Falke habe mitunter zu Effizienzsteigerungen der Testing-Infrastruktur von Bitcoin beigetragen und die Qualitätskontrolle des neuen Codes beaufsichtigt. Nach Falkes Rücktritt blieben der Blockchain nur noch vier Core-Betreuer, nachdem er in den vergangenen eineinhalb Jahren mehrere Rücktritte gegeben habe. Zwar funktioniere das Bitcoin-Netzwerk aufgrund der Dezentralität auch ohne die Core-Entwickler, dennoch spielten diese laut BTC-ECHO eine wichtige Rolle für die Blockchain.

Ordinals-NFTs auf Bitcoin-Blockchain

Für etwas Bewegung sorgte in den vergangenen Wochen dann jedoch die Nachricht, dass NFTs mithilfe von Ordinals-Protokollen auf der Bitcoin-Blockchain gespeichert werden können. In der Crypto-Community entbrannte eine Diskussion um die sogenannten "Inscriptions": Während sich die einen über die neue Möglichkeit als nächsten Schritt hin zu einer besseren Vernetzung der Krypto-Welt freuen, wollen andere die Funktion des Bitcoins auf den Zahlungsverkehr beschränken und kritisieren, dass durch die Speicherung der NFTs wertvoller Speicherplatz auf der Blockchain verschwendet werde.

On-Chain-Aktivität gestiegen - Transaktionsvolumen gering

Wie Glassnode in einem seiner wöchentlichen Berichte im Februar schrieb, sei an Inscriptions ziemlich interessant, "dass sie On-Chain-Aktivität erzeugen, jedoch mit einem relativ geringen Fußabdruck des Münztransfervolumens."

Die Gesamtzahl der Unspent Transaction Outputs (UTXO) - die Summe aller nicht getätigten, möglichen Outputs im Netzwerk - erreichte laut Glassnode bei 137 Millionen kürzlich ein neues Allzeithoch. Außerdem habe die Taproot-Nutzung ein neues Allzeithoch erreicht.

Mit der Integration der Ordinals hat sich auch die durchschnittliche Blockgröße deutlich verändert: So sei diese laut Daten von Glassnode von einer typischen Obergrenze von 1,5 Megabyte auf 2,0 bis 2,5 Megabyte gestiegen, was sich laut BTC-ECHO dadurch erklären lasse, dass es sich bei den Ordinals um größere Dateien handele, die mehr begrenzten Platz in jedem Bitcoin-Block einnehmen.

Das Transaktionsvolumen sei laut Glassnode dagegen "trotz einer Zunahme der Preisbewegungen" sehr niedrig geblieben." Solche niedrigen Werte wurden im Laufe der Geschichte nur wenige Male beobachtet", heißt es.

Das Gesamtangebot von Coins, die jünger als sechs Monate sind, sei seit Jahresbeginn nicht wesentlich gestiegen, was darauf hindeute, dass Münzen, die älter als sechs Monate sind, derzeit insgesamt extrem ruhend seien. "Trotz regulatorischen Drucks und einer 50-prozentigen YTD-Rally sitzen viele alte Hasen da und tun nichts", so Glassnode.

"Interessant ist, dass diese Fälle seit 2016 in Bärenmärkten und in Richtung der Tiefststände eines signifikanten Ausverkaufs oder einer Korrektur waren.", schreibt Glassnode. Das könnte möglicherweise darauf hindeuten, dass der Markt zumindest kurzfristig überkauft sei.

Redaktion finanzen.net

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