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05.07.2020 19:04

So funktioniert’s: Kontaktloses Bezahlen statt Bargeld

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In Deutschland kommt das kontaktlose Zahlen nur langsam bei den Verbrauchern an, denn die Sicherheitsbedenken sind hoch - Ende 2019 wurden laut der Deutschen Kreditwirtschaft nur 35 Prozent der Zahlungen kontaktlos übermittelt. Wie sicher ist kontaktloses Zahlen wirklich?
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Schnell und unkompliziert

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, kontaktlos mit dem NFC-System zu zahlen. Verwendet werden können Smartphones und Smartwatches sowie natürlich die herkömmliche Geldkarte. Bei einer kontaktlosen Kartenzahlung wird die Karte einfach mit maximal 4 Zentimeter Entfernung über das Zahlterminal gehalten, welches akustisch oder optisch die Zahlung bestätigt. Zahlungen unter 50 Euro müssen seit dem 15. April 2020 nicht mehr mit einer PIN bestätigt werden, diese wird erst nach fünf Transaktionen oder ab einem gesamten Transaktionsvolumen von 150 Euro erforderlich.

Ebenso verhält es sich mit den Limits bei Zahlungen mit dem Mobilgerät. Der Unterschied beim Zahlungsvorgang ist gering: Das Gerät muss zunächst entsperrt werden bevor es über das Terminal gehalten wird. Später sendet die Google Pay-App oder Apples Wallet-App, die für die NFC-Zahlung auf dem Mobilgerät installiert sein muss, eine Push-Nachricht. Völlig unbemerkt kann hier also keine Zahlung erfolgen.

Jedes neue Gerät und jede neue Karte kann NFC

Seit einigen Jahren werden neue Karten und Mobilgeräte mit einem NFC-Chip ausgerüstet - dieser ist Voraussetzung für kontaktloses Zahlen. So sind in fast allen Android- und Apple-Geräten ab dem iPhone 6 bereits Chips eingearbeitet. Auch an vielen Deutschen Kassenterminals ist NFC-Zahlung möglich. Die NFC-Funktion muss bei den Mobilgeräten aber erst aktiviert werden, bevor das Gerät Geld oder Daten übermitteln kann. Wer das also nicht möchte, muss sich auch keine Gedanken über den Chip im Handy oder in der Smartwatch machen.

Ob eine Kreditkarte oder ein Zahlterminal NFC-fähig ist, ist an einem wellenartigen Symbol zu erkennen. Ist eine Geldkarte nicht mit der NFC-Technologie ausgestattet, kann in den meisten Fällen bei der Bank nach einer neuen Karte gefragt werden. Diese wird für gewöhnlich für kontaktlose Zahlungsvorgänge geeignet sein.

Und so verhält es sich mit der Sicherheit

Allgemein gilt das NFC-Verfahren als sicher. An Kassenterminals müssen die Mitarbeiter vor der Zahlung explizit bestätigen, dass kontaktlos gezahlt werden soll. Außerdem blockieren die Geräte den Zahlungsvorgang automatisch, wenn mehr als ein NFC-Chip in transaktionsfähiger Nähe ist. Da der Abstand maximal 4 Zentimeter betragen darf ist es sehr unwahrscheinlich, aus Versehen den Einkauf eines anderen zu zahlen.

Das Computermagazin c’t hat getestet, ob das Abgreifen von Kartendaten ohne Zustimmung des Besitzers möglich ist - im Internet können nämlich ganz einfach Geräte gekauft werden, die dazu fähig sind. Heraus kam: Es ist möglich, Kartendaten zu lesen - allerdings können mit diesen Geräten keine Transaktionen ausgeführt werden.

Diebstahl sehr unwahrscheinlich

Möglich wäre theoretisch, mit einem mobilen Kartenlesegerät in der U-Bahn heimlich Transaktionen durchzuführen. Das Gerät müsste nur nah genug an einen aktivierten NFC-Chip gelangen. Aber:

"Um sich da aber überhaupt registrieren zu können, müssen Sie ein Händler sein. Und erst dann können Sie das ganze Prozedere starten. Also einfach nur ein Terminal kaufen und dann damit in die U-Bahn gehen oder Ähnliches, damit können sie noch absolut keine Zahlung generieren." so Sylvie Ernoult, Sprecherin des Bundesverbands der Banken gegenüber dem MDR.

Und Patrick Biskup, Abteilungsleiter in Kartenmanagement und Autorisierung bei der Finanz Informatik der Sparkasse, erklärt in einem Interview gegenüber der Sparkasse, dass das Einwickeln der Geldkarten in Alufolie nicht notwendig sei: Ein solches mobiles Lesegerät bräuchte Internet und das sei zum Beispiel in der U-Bahn nicht stark genug. Außerdem würde das Signal der Karten oder Mobilgeräte durch den Stoff von Kleidung und Geldbeutel deutlich geschwächt.

Olga Rogler / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Stokkete / Shutterstock.com

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