04.05.2021 20:49

Spotify-Gründer will seinen Lieblings-Fußballclub Arsenal London kaufen - Finanzierung gesichert

Neuer Besitzer für Arsenal?: Spotify-Gründer will seinen Lieblings-Fußballclub Arsenal London kaufen - Finanzierung gesichert | Nachricht | finanzen.net
Neuer Besitzer für Arsenal?
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Vor wenigen Tagen gab Spotify-Gründer Daniel Ek bekannt, dass er seinen englischen Lieblings-Fußballclub Arsenal London kaufen möchte. Doch die Reaktion des jetzigen Arsenal-Besitzers Stan Kroenke ist anders, als es sich der schwedische Unternehmer wohl erhofft hat.
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Daniel Ek, der Gründer der beliebten Musik-Streamingplattform Spotify, hat neulich eine überraschende Ankündigung auf Twitter gemacht. Der langjährige Arsenal-Fan hat in einem Tweet bekannt gegeben, dass er seinen Lieblingsclub nun kaufen wolle. Gegenüber dem Fernsehsender CNBC bestätigte er sein Vorhaben, dem jetzigen Arsenal-Besitzer Stan Kroenke den englischen Fußballclub abkaufen zu wollen.

"Super League": FC Arsenal sorgt für Furore

Vor kurzem hat es der FC Arsenal mit einem anderen Thema in die Schlagzeilen geschafft. So gab der in London ansässige Fußballverein bekannt, Teil der neu gegründeten "Super League" zu sein, die zusätzliche Einnahmen durch weitere Spiele zwischen Top-Clubs aus Europa generieren sollte. Nachdem jedoch Fans, Vereine, Vorstände und Spieler auf der ganzen Welt ihre Kritik an der Liga geäußert hatten, nahm der englische Fußballclub Abstand von dem Vorhaben und entschuldigte sich bei seinen Fans: "Es war nie unsere Absicht, solch eine Notlage zu verursachen", betont der Club in einem Schreiben an die Arsenal-Anhänger.

Daniel Ek unterbreitet dem Arsenal-Besitzer ein Angebot

Spotify-Gründer Daniel Ek scheint jedoch nach wie vor voll und ganz hinter dem Verein zu stehen. In der CNBC-Talkshow "Squawk on the Street" bestätigt er offiziell seine Pläne mit dem Club: "Ich möchte den Eigentümern ein meiner Meinung nach sehr überzeugendes Angebot unterbreiten, und ich hoffe, sie hören mich an", erklärt der Gründer in der Talkshow. "Ich meine es sehr ernst. Ich habe mir das Geld dafür gesichert ", fügt er hinzu.

Spotify-Gründer hat große Pläne mit seinem Lieblings-Club

Der 38-jährige Gründer ist bereits seit langer Zeit ein Fan des Londoner Fußballclubs, wie er gegenüber CNBC zugibt: "Ich bin seit meinem achten Lebensjahr ein Fan von Arsenal", betont Ek in der Talkshow. "Arsenal ist mein Team. Ich liebe die Geschichte. Ich liebe die Spieler und natürlich die Fans."

Mit dem Londoner Club, der zum letzten Mal im Jahr 2004 die englische Premier League gewann, hat der gebürtige Schwede große Pläne: "Wenn ich mir das anschaue, sehe ich eine enorme Chance, eine echte Vision für den Verein zu entwickeln und ihn wieder zu seinem Glanz zu bringen", philosophiert der Gründer in der Talkshow.

Arsenal-Besitzer Stan Kroenke verweigert das Angebot

Doch bis jetzt scheint es für das Vorhaben des treuen Arsenal-Fans und Spotify-Gründers Daniel Ek nur wenig Hoffnung zu geben. Denn wie der jetzige Arsenal-Besitzer Stan Kroenke in einer offiziellen Erklärung bekannt gibt, hat er nicht vor, den englischen Fußballclub zu verkaufen: "In den letzten Tagen haben wir Medienspekulationen über ein mögliches Übernahmeangebot für den Arsenal Football Club festgestellt", heißt es in der Erklärung, wie die Nachrichten- und Presseagentur AP berichtet. Weiterhin betont der Arsenal-Besitzer: "Wir bleiben zu 100 Prozent Arsenal verpflichtet und verkaufen keine Anteile an dem Verein. Wir haben kein Angebot erhalten und werden kein Angebot unterhalten."

Jüngst hatte auch Kroenke Gegenwind erfahren, als das Super League-Vorhaben von Arsenal an das Tageslicht kam. So protestierten mehrere hundert Arsenal-Fans AP-Berichten zufolge vor einem Premier League-Spiel gegen den Club-Besitzer und forderten ihn auf, den englischen Verein zu verlassen: "Wir wollen Kroenke raus", hieß es in den Gesängen der aufgebrachten Arsenal-Fans.

Doch Kroenke zeigt sich unbeeindruckt und betont in der Erklärung, dass er den Fußballclub nicht verkaufen werde: "Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, unsere Wettbewerbsfähigkeit auf dem Platz zu verbessern, um dies zu erreichen", sagt er. Der Traum des Spotify Gründers Daniel Ek dürfte also zunächst weiter nichts als ein Traum bleiben.

Pauline Breitner / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Ohmega1982 / Shutterstock.com

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