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14.11.2019 18:51
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WhatsApp sperrt zahlreiche Nutzerkonten ohne Vorwarnung

Verdächtige Gruppennamen: WhatsApp sperrt zahlreiche Nutzerkonten ohne Vorwarnung | Nachricht | finanzen.net
Verdächtige Gruppennamen
Der Messengerdienst WhatsApp kommt laut aktuellen Schätzungen auf rund 1,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit und gehört damit zu den beliebtesten Messaging-Apps. Doch nun sperrt die App offenbar zahlreiche Nutzer ohne Vorwarnung aus.
Auf dem US-Portal Reddit berichten mehrere Nutzer davon, dass ihre eigenen WhatsApp-Konten sowie die ihrer Freunde ohne Vorwarnung gesperrt worden seien. Auch die versuchte Kontaktaufnahme zum Support-Team sei gescheitert: Die gesperrten Nutzer hätten lediglich eine automatische Antwort erhalten, dass sie die Regeln des Dienstes verletzt hätten und weitere Kontaktversuche überhaupt nicht mehr beantwortet werden würden.

Anstößige Gruppennamen offenbar Grund für Sperre

Während viele Nutzer nach eigenen Angaben keinen Grund erkennen können, warum sie derart kompromisslos von dem von Facebook betriebenen Messengerdienst ausgesperrt werden, haben andere Nutzer sowie die auf WhatsApp-News spezialisierte Website "WABetaInfo" einen möglichen Grund gefunden: So sollen die gesperrten Nutzer Mitglied in einer Gruppe gewesen sein, die einen gewaltverherrlichenden, pornografischen oder auf andere Weise problematischen Namen trug. Dabei muss in der Gruppe aber nicht zwangsweise auch das besprochen worden sein, was der Name impliziert: Betroffene berichten auf Reddit davon, dass der Name einer normalen Gruppe, in der sie Mitglied waren, von einem anderen Mitglied als Scherz zum Beispiel in "Kinderpornographie" geändert worden sei, was eine nahezu sofortige dauerhafte Sperre für alle Gruppenmitglieder nach sich gezogen hätte. In einem weiteren Fall sei sowohl die Änderung des Gruppennamens als auch das Verhängen der Sperre über Nacht erfolgt, so dass die betroffenen Nutzer überhaupt nichts mitbekommen hätten - außer dass sie am nächsten Morgen WhatsApp nicht mehr nutzen konnten.

WhatsApp setzt Nutzungsbedingungen durch

WhatsApp geht also offenbar gegen Gruppen vor, in denen potenziell illegales Verhalten besprochen wird - und das sehr kompromisslos. Auch in den rechtlichen Hinweisen zum Messenger steht, dass dieser nicht auf eine Art und Weise genutzt werden darf, die "rechtswidrig, obszön, beleidigend, bedrohend, einschüchternd, belästigend, hasserfüllt, rassistisch oder ethnisch anstößig ist, oder zu einer Verhaltensweise anstiftet oder ermuntert, die illegal oder auf sonstige Weise unangemessen wäre, einschließlich der Verherrlichung von Gewaltverbrechen". Um eine solche Nutzung auszuschließen, würden automatisierte Systeme genutzt und entsprechende Personen entfernt. Da die Nachrichten, die über WhatsApp verschickt werden, mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versehen sind und dadurch auch vom Betreiber der Messenger-App nicht selbst eingesehen werden können, bleiben offenbar nur Metadaten wie etwa ein Gruppenname, um eine verbotene Nutzungsart aufzuspüren und zu unterbinden - auch wenn damit auch Unschuldige getroffen werden.

Betroffene brauchen neue Handynummer

Da die Kontaktaufnahme mit dem Support-Team ergebnislos verlief, berichten die Betroffenen auf Reddit davon, dass sie ihre Handynummer ändern mussten, um WhatsApp wieder nutzen zu können. Die Webseite "WABetaInfo" empfiehlt außerdem, die Einstellungen für Chatgruppen so zu ändern, dass nur noch die Admins der Gruppe Informationen wie den Namen ändern dürfen. Standardmäßig kann das noch jeder tun, der in einer Gruppe aufgenommen wurde. Außerdem empfiehlt es sich für WhatsApp-Nutzer, in den Einstellungen anzupassen, von wem man überhaupt zu einer Gruppe hinzugefügt werden kann. So kann zumindest verhindert werden, dass man von Fremden direkt einer Gruppe mit möglicherweise anstößigem Namen oder Inhalt hinzugefügt wird und erhält stattdessen eine Einladung, die bestätigt werden muss.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com, Twin Design / Shutterstock.com

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