09.07.2021 23:04

WhatsApp Pay in Brasilien wieder online - so funktioniert der Zahlungsdienst des Messengers

WhatsApp Pay: WhatsApp Pay in Brasilien wieder online - so funktioniert der Zahlungsdienst des Messengers | Nachricht | finanzen.net
WhatsApp Pay
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Bereits im Juni des vergangenen Jahres brachte WhatsApp einen eigenen Bezahldienstdienst auf den brasilianischen Markt. Nachdem die Funktion jedoch nach nur kürzester Zeit von den Behörden wieder heruntergenommen wurde, ist sie nun wieder live. Das steckt hinter der Bezahlung mit WhatsApp.
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Im vergangenen Jahr noch äußerten die Behörden Bedenken bezüglich potenzieller Wettbewerbsverzerrung und Datensicherheit, woraufhin der Bezahldienst WhatsApps - WhatsApp Pay - wieder offline genommen werden musste. Nun gab die brasilianische Zentralbank dem Messenger-Dienst grünes Licht und dem Launch der Payment-Funktion stand nichts mehr im Wege. Das verkündete Will Cathcard, Head of WhatsApp bei Facebook, in einem Tweet Anfang Mai.

WhatsApp Pay begrenzt Transaktionsvolumen und Frequenz

So können von nun an die brasilianischen WhatsApp-Nutzer als Privatperson oder Kleinunternehmen Zahlungen über WhatsApp durchführen. Bei der Umsetzung von WhatsApp Pay greift WhatsApp auf den Bezahldienst des Mutterkonzerns Facebook zurück, wo bereits 2019 Facebook Pay eingeführt und nun in WhatsApp implementiert wurde. "Da Zahlungen per WhatsApp auf Facebook Pay basieren, möchten wir in Zukunft sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen ermöglichen, dieselben Kartendaten in der gesamten App-Familie von Facebook zu verwenden", so die offizielle Pressemitteilung WhatsApps zum ursprünglichen Launch im Juni 2020 via Unternehmensblog.

Damit eine Transaktion gelingt, muss eine Debit- oder Kreditkarte im WhatsApp-Account hinterlegt werden. Die Transaktion wird entweder über eine sechsstellige PIN oder den Fingerabdruck beziehungsweise Face-ID abgesichert. Dabei fallen für die private Nutzung keinerlei Gebühren an. Bei gewerblichen Transaktionen müssen die Händler allerdings Bearbeitungsgebühren entrichten. Um Geldwäsche sowie der Finanzierung anderweitiger illegaler Aktivitäten vorzubeugen, ist die maximale Höhe der zu transferierenden Geldmenge laut eines Testberichts des Portals "financefwd.com" auf umgerechnet 154 Euro pro Abbuchung und insgesamt 773 Euro pro Monat begrenzt. Die Frequenz pro Nutzer ist auf täglich 20 Transaktionen limitiert.

WhatsApp Pay bald auch in Deutschland?

Ein vergleichbarer, hierzulande genutzter Zahlungsdienst für etwaige Peer-to-Peer-Zahlungen ist PayPal. Wann bzw. ob WhatsApp Pay hierzulande an den Start geht, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich zu prognostizieren. Allerdings besitzt Facebook laut einem Bericht des Tech-Magazins "TechCrunch" bereits seit 2017 eine Lizenz für den digitalen Geldtransfer in Europa. Brasilien ist bislang nicht das einzige Land, in dem WhatsApp Pay bereits getestet wird: So dient seit Ende letzten Jahres etwa auch Indien als Testland für die Zahlfunktion des Messenger-Giganten. Matthias Mehner, Chief Marketing Officer und Managing Director bei MesssengerPeople, geht in einem Blogpost des Unternehmens davon aus, dass es sich nur noch um eine Frage der Zeit handelt, "wann Messenger wie WhatsApp mit seiner Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung beim Mobile Payment in Deutschland mit von der Partie sind".

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Twin Design / Shutterstock.com

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