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09.09.2019 16:40
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Cambridge-Startup verspricht Durchbruch in Elektromobilität

Zukunft der E-Mobilität: Cambridge-Startup verspricht Durchbruch in Elektromobilität | Nachricht | finanzen.net
Zukunft der E-Mobilität
Elektromobilität stellt für einen Großteil der Bevölkerung noch keine Alternative zur herkömmlichen Fortbewegung dar. Sie hat den Ruf unpraktisch, teuer und zeitraubend zu sein, außerdem wird mit Elektroautos häufig eine geringe Reichweite assoziiert. Doch ein britisches Startup verspricht die Lösung für dieses Problem gefunden zu haben, es wird über maximale Ladezeiten von nur noch 6 Minuten gesprochen.

Elektromobilität hinkt Verbrauchervorstellungen hinterher

Auch noch im Jahr 2019 ist das Aufladen für Elektrofahrzeuge ein Problem und nimmt einige Zeit in Anspruch. E-Autobatterien sind sehr teuer und schwerer je mehr Laufzeit sie leisten sollen. Die meisten Batterien fassen momentan nur 100 Kilowattstunden, dass die Ladedauer dennoch verhältnismäßig lang ist, stellt für viele Verbraucher ein Hindernis dar, auf Elektromobilität umzusteigen.
Die von Tesla aktuell stärksten Ladesäulen liefern bis zu 145 Kilowatt, wodurch das Aufladen für 120 Kilometer Reichweite knapp 10 Minuten dauert. In naher Zukunft soll es mit 250 Kilowatt starken Ladesäulen nur noch rund 5 Minuten für 120 Kilometer Reichweite dauern. Auch europäische und chinesische Hersteller arbeiten an Ladestationen, die künftig bis zu 900 Kilowatt liefern. Für europäische Lastkraftwagen sind Lademöglichkeiten bis 3 Megawatt in Planung.
Hierdurch würde die Effizienz der E-Mobilität deutlich gesteigert werden und ein Umstieg auf Elektroautos wäre für viele Verbraucher attraktiver als noch zum momentanen Zeitpunkt.

Akkus leisten nicht genug

Das Problem bei den geplanten Ladesäulen besteht jedoch darin, dass die wenigsten in Elektroautos verbauten Batterien leistungsfähig genug sind, um solch hohe Ladeleistungen nutzen zu können, ohne Kurzschlüsse zu erleiden oder gar durchzubrennen. Der Spitzenwert liegt bei aktuell 200 Kilowatt, ein im Tesla Model 3 verwendeter Akku.
Erst im folgenden Jahr ist mit einer leistungsfähigeren Batterie zu rechnen, so soll der Porsche Taycan zunächst mit einem Akku mit 250 Kilowatt und 2021 mit 350 Kilowatt Leistung ausgestattet werden. Der Hersteller verspricht bei 600 Pferdestärken eine Reichweite von 500 Kilometern, bei kurzen Ladezeiten von 4 Minuten pro 100 Kilometer. Ein Fortschritt, doch noch nicht für die breite Masse bezahlbar und immer noch mit verhältnismäßig langen Ladezeiten verbunden.

Chemisches Pulver als Lösung?

Doch der Entwickler Echion Technologies aus Großbritannien arbeitet derzeit an einer Technologie, die es verspricht, Elektrofahrzeuge binnen Minuten vollständig aufzuladen. Die Briten geben an, dass das Vollladen in Zukunft nur noch 6 Minuten andauern soll, wodurch kaum mehr Zeit als beim Tanken vom Ottomotor in Anspruch genommen wird. Jene Innovation könnte das fehlende Quäntchen für die Elektromobilität bedeuten, um ernsthafte Konkurrenz für den Verbrenner darzustellen.
Bei der Technologie handelt es sich nicht etwa um einen neuartigen Akku, sondern um ein chemisches Mehrkomponentengemisch, das Batteriehersteller zukünftig in ihre Lithium-Ionen-Akkus verbauen könnten.
Echion Technologies, ein Ableger der Cambridge University, hält sich bezüglich ihrer Entwicklungen noch bedeckt, bekannt ist zum heutigen Zeitpunkt nur, dass es sich um ein Pulver handelt, welches während der Batterieproduktion beigemischt wird, wodurch die Akkus weniger leicht entflammbar werden. Hierdurch sollen beim schnellen Aufladen der Elektrofahrzeuge keine Kurzschlüsse mehr entstehen, die bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus zum Schadensfall führen würden.
Von dem Produkt lässt sich derzeit jedoch nicht mehr als ein Kilogramm pro Tag herstellen, was laut Echion der Menge für eine Batterie entspricht. Somit ist das Produkt augenblicklich noch nicht für den kommerziellen Vertrieb geeignet. Demzufolge wird es wohl noch eine Weile Entwicklungszeit benötigen, bis das Elektroauto ein Upgrade für seine Akkus erhält.

Henry Ely / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Naypong Studio / Shutterstock.com, letunas / shutterstock.com

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