Inflationssorgen im Reich der Mitte

Die Inflation in Chinas lag bei 4,9% für den Januar, ...
... wie das National Bureau of Statistics in Peking meldete. Obwohl die Zahl deutlich unter dem von Ökonomen erwarteten Wert lag, war sie immer noch höher als die Preisteuerung im Dezember 2010 mit 4,6%. Tatsächlich könnte die Inflation in China auch weiterhin ein Hauptrisiko für die wirtschaftliche Dynamik in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde darstellen. Weitere Leitzinsanhebungen von rund 0,75% könnten in der ersten hälfte des Jahres anstehen. Insgesamt hat die chinesische Zentralbank seit 2004 die Zinssätze 10-mal angehoben.
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Für die vergangenen zehn Jahre kann man aber sagen dass Rohstoffe generell eher unabhängig auf solche Zinsanhebungen reagiert haben. So haben Gold und Öl eher Preissteigerungen gesehen, während der Industriemetallkomplex durchwachsen auf eine Verengung der Geldmenge durch die Zentralbank reagiert hat. Am schwächsten haben dabei Aluminium, Nickel und Zink abgeschnitten. Neue Importzahlen aus China zeigten ebenfalls das von hier eine deutliche Unterstützung für Brent Öl ausgingen, auch unterstützt über Sorgen das es weitere Spannungen in Bahrain geben könnte.
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Philip Knüppel ist im Product Management der db ETC – der Exchange Traded Commdodity (ETC) Plattform der Deutschen Bank AG. Vor seinem Einstieg in das db ETC Team war er bei der ABN AMRO Bank im Bereich Strukturierte Produkte und dort zuständig für Index Produkte auf Rohstoffe, Aktien und Währungen.
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