21.05.2021 21:30

David Einhorn bullish für Kupfer - und kanadisches Minen-Unternehmen

Angebot und Nachfrage: David Einhorn bullish für Kupfer - und kanadisches Minen-Unternehmen | Nachricht | finanzen.net
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Für den Kupferpreis ging es in den vergangenen Monaten steil bergauf. Das rote Metall profitiert von einer stärkeren Nachfrage im Zuge der wirtschaftlichen Erholung, während auf der Angebotsseite unter anderem noch Auswirkungen der Corona-Krise belasten.
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• Kupferpreis legt kräftig zu und klettert auf neues Rekordhoch
• Angebot kann mit der stärkeren Nachfrage nicht mithalten
• David Einhorn prognostiziert, dass die Nachfrage das Angebot 2024 übersteigen wird
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Der Kupferpreis befindet sich derzeit im Rallymodus. Allein in diesem Jahr konnte der Preis des roten Metalls um mehr als 35 Prozent zulegen - in den vergangenen zwölf Monaten liegt das Plus sogar bei 96,9 Prozent. Ende April konnte der Kupferpreis die runde Marke von 10.000 US-Dollar knacken, nur um wenige Tage später sein Rekordhoch vom Februar 2011 bei 10.190 US-Dollar je Tonne zu überwinden. Derzeit notiert der Kupferpreis bei 10.465,00 US-Dollar (Stand: 19. Mai 2021). Zwischenzeitlich war er in diesem Monat sogar bis auf ein Hoch bei 10.724,50 US-Dollar gestiegen.

Kupfer: Gründe für den Preisboom

Gründe für die starke Preissteigerung bei Kupfer gibt es sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite. So erhole sich auf der einen Seite in den beiden führenden Volkswirtschaften der Welt, den USA und China, die Wirtschaft und auch in Europa mehrten sich die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung, wie dpa berichtet. Die Corona-Impfkampagnen schreiten voran und somit wächst die Hoffnung auf die Aufhebung einiger Beschränkungen und ein Anziehen der Wirtschaft. Von dieser Aussicht auf eine konjunkturelle Erholung profitiert auch die Nachfrage nach Rohstoffen wie Kupfer. Hinzu komme der vergleichsweise schwache US-Dollar, der das Kupfer, das in der US-Währung gehandelt wird, in Ländern außerhalb des Dollarraums günstiger mache.

Doch neben der allgemeinen Erholung der Wirtschaft von der Corona-Pandemie, treibe auch das Wachstum in der Elektromobilität den Kupferpreis an, da das rote Metall zum Beispiel beim Bau von Elektrofahrzeugen eingesetzt wird.

Hinzu kommt, dass das Angebot mit der stärkeren Nachfrage zuweilen nicht mithalten kann. Auf Angebotsseite belasten Probleme in den internationalen Lieferketten und so kommt es zu Lieferverzögerungen und Engpässen. Experten sprechen laut dpa von anhaltenden Problemen in der Versorgungssituation am Kupfermarkt. Ursache seien unter anderem die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Minenproduktion und den Kupfer-Transport.

David Einhorn bullish für Kupfer

Unter diesen Voraussetzungen zeigen sich einige Experten zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Kupferpreises - so auch Hedgefondsmanager David Einhorn. Wie Bloomberg berichtet, nutzte Wall Street-Größe David Einhorn seinen Auftritt bei der virtuellen Sohn Conference, um über die aktuelle Entwicklung bei Kupfer zu sprechen.

Einhorn erklärte, dass in den neuen Elektrofahrzeugen viermal so viel Kupfer verbaut sei, wie in herkömmlichen Verbrennern. Zudem benötigten Ladegeräte, Sonnenkollektoren und Windkraft sehr viel Kupfer. Des Weiteren verlautete der Investor, dass die US-Bank Goldman Sachs bis 2029 ein Nachfragewachstum von fünf Millionen Tonnen prognostiziere, was 16 Prozent der weltweiten Nachfrage entspreche, so das Portal ForexLive.

Da die Pipeline potenzieller neuer Kupferkapazitäten gering sei und die Schaffung neuer Minen lange dauere, erwarte Einhorn, dass die Kupfer-Nachfrage das Angebot im Jahr 2024 übersteigen wird, was zu höheren Kupferpreisen führen würde, so Bloomberg.

Auf diese Kupfer-Aktie setzt der Hedgefondsmanager

Einhorn setzt bei Kupfer auf die Aktien des kanadischen Minen-Unternehmens Teck Resources, an dem Greenlight Capital seit dem zweiten Quartal 2020 beteiligt ist und das Kupfer zusammen mit metallurgischer Kohle und Zink produziert. Er merkte an, dass Teck Resources im vergangenen Jahr eine Underperformance gegenüber dem Konkurrenten Freeport-McMoran erzielt habe. Teck werde zu zwei Drittel des Kurs-Gewinn-Verhältnisses von Freeport gehandelt "und hat viel bessere Wachstumsaussichten", zitiert Bloomberg den Hedgefondsmanager. Die Teck Resources-Aktie konnte in den vergangenen zwölf Monaten an der NYSE um knapp 142 Prozent zulegen, während die Freeport-McMoran-Aktie um rund 345 Prozent gestiegen ist.

Das in Vancouver ansässige Unternehmen befinde sich zudem inmitten eines Expansionsprojektes in Chile. Wie ForexLive berichtet, wolle Teck Resources eine Investition von 1,2 Milliarden US-Dollar in eine chilenische Kupfermine tätigen, die im zweiten Halbjahr 2022 ihre Produktion aufnehmen soll. Für Teck Resources rechne Einhorn im Jahr 2021 mit einem EPS von 3,25 US-Dollar. Mit dieser Schätzung liegt der Hedgefondsmanager laut ForexLive 14 Prozent über dem Konsens. 2023 erwarte Einhorn ein EPS von 6 US-Dollar, was ein fünffaches Kurs-Gewinn-Verhältnis bedeuten würde.

Bleibt abzuwarten, ob es für den Kupferpreis unter den aktuellen Gegebenheiten weiter nahezu ungebremst aufwärts geht und somit auch der Teck Resources-Aktie weiteres Aufwärtspotenzial winkt.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: kotomiti / Shutterstock.com, Shchipkova Elena / Shutterstock.com

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