Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Rekordfahrt geht weiter

02.04.24 07:32 Uhr

Goldpreis: Rekordfahrt geht weiter | finanzen.net

Der Goldpreis tendiert nach der Tötung iranischer Generäle in Damaskus weiter nach oben.

von Jörg Bernhard

Ein stärker als erwarteter ISM-Einkaufsmanagerindex für den Monat März zeigte in den USA zwar erstmals seit eineinhalb Jahren wieder wirtschaftliches Wachstum an und hievte den Dollarindex auf den höchsten Stand seit viereinhalb Monaten, dennoch bewies der Goldpreis weiterhin ein hohes Maß an relativer Stärke. Nun warten die Marktakteure auf weitere Hinweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Am Mittwochnachmittag steht der ADP-Monatsbericht (14.15 Uhr) zur Bekanntgabe an. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die Zahl neu geschaffener Stellen im September von 140.000 auf 148.000 angestiegen sein. Sollte sich der US-Arbeitsmarkt robuster als erwartet erweisen, würde dies die Wahrscheinlichkeit für eine technische Korrektur erhöhen. Aus charttechnischer Sicht kann man gegenwärtig eine stark überkaufte Lage ausmachen, schließlich notiert der Relative-Stärke-Index mit fast 79 Prozent eindeutig im überkauften Bereich.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis 7.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 18,80 auf 2.275,90 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Anhaltender Aufwärtsdrang

In China und in den USA, den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, deuten die zuletzt veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes auf eine bevorstehende Erholung der Ölnachfrage hin. Auch die geopolitischen Risiken im Nahen Osten sowie die durch ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien verursachten Ausfälle treiben den Ölpreis weiter nach oben. Am Abend dürfte nun der angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen (22.30 Uhr). Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich die gelagerten Ölmengen in der vergangenen Woche um jeweils zwei Millionen Barrel reduziert haben.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,43 auf 84,14 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,43 auf 87,85 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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