Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

11.12.25 12:12 Uhr

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Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus. Lufthansa Lufthansa verabschiedet ihren früheren Chefpiloten Jürgen Raps mit einer besonderen Geste: Ein Flug mit einem Airbus A380 von Los Angeles nach München trägt ein besonderes Rufzeichen. Und das Flugzeug ist ein besonderes.Lufthansa würdigt ihren früheren Chefpiloten Jürgen Raps mit einer besonderen Geste: Flug LH453 von Los Angeles nach München vom Mittwoch (10. Dezember), der am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr in München landet, trägt ein spezielles Rufzeichen DLH1JR. Es ist eine Referenz an den Piloten, der die deutsche Luftfahrt über Jahrzehnte geprägt hat. Durchgeführt wird LH453 mit jenem Airbus A380, der für Raps eine besondere Bedeutung hatte: Der Superjumbo mit dem Kennzeichen D-AIMA war 2010 der erste Superjumbo, den er für Lufthansa aus Toulouse überführte. Jürgen Raps erhielt als einer der ersten die Lizenz für den Airbus A380Raps war am 5. Dezember im Alter von 74 Jahren verstorben. Seine Laufbahn bei Lufthansa begann bereits 1970 an der Verkehrsfliegerschule in Bremen, deren Leitung er später selbst übernahm. Über Stationen auf Boeing 737 und McDonnell Douglas DC-10 führte sein Weg in die Führungsebene: 1996 wurde er Chefpilot und Flugbetriebsleiter, 2007 übernahm er im Passagevorstand Verantwortung für die operative Sicherheit der gesamten Flotte. Als einer der ersten Piloten weltweit erhielt Raps zudem die Lizenz für den Airbus A380, ein Flugzeug, das er später als das beste beschrieb, das er je geflogen habe. Er sei «das fortgeschrittenste Flugzeug überhaupt» gewesen. Trotz seiner Größe habe er erstaunlich präzise und feinfühlig reagiert – eine Eigenschaft, die den Riesen für ihn einzigartig machte.Auch nach Pensionierung mit Luftfahrt verbundenBis zum Ende seiner aktiven Laufbahn blieb der frühere Chefpilot eng mit dem XL-Jet verbunden. Nach dem Abschied aus dem Cockpit blieb er der Luftfahrt als Berater und fachkundiger Begleiter erhalten. Weiter zum vollständigen Artikel bei aeroTELEGRAPH

Quelle: aeroTELEGRAPH

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