finanzen.net
19.09.2019 10:26
Bewerten
(1)

Schweiz hält an Geldpolitik fest - Höherer Freibetrag für Banken

Leitzins unangetastet: Schweiz hält an Geldpolitik fest - Höherer Freibetrag für Banken | Nachricht | finanzen.net
Leitzins unangetastet
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tastet die Zinsen nicht an.
Sie belässt den Leitzins bei minus 0,75 Prozent und zieht damit der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht nach. Sie gewährt den Banken aber höhere Freibeträge von den Negativzinsen, wie die SNB am Donnerstag mitteilte.

Die EZB hatte erst vor einer Woche ein Paket angekündigt, mit dem sie der Wirtschaft im Euro-Raum unter die Arme greifen will. Mit nochmals höheren Strafzinsen für Banken und frischen Milliarden an Wertpapierkäufen wurde die Zinswende nochmals auf unbestimmte Zeit nach hinten geschoben

Die SNB zieht nun zwar nicht nach, will aber weiterhin bei Bedarf im Devisenmarkt eingreifen. Denn sie stuft den Franken weiterhin als "hoch bewertet" ein. Dies ist neben den Negativzinsen der zweite Hauptpfeiler ihrer Politik, den Franken zu schwächen.

Die expansive Geldpolitik sei angesichts der jüngsten internationalen Entwicklungen und der Inflationsaussichten in der Schweiz nach wie vor notwendig, schreibt die SNB weiter.

Eine Änderung nimmt die Nationalbank an ihrer Politik trotzdem vor. Sie ändert die Berechnungsgrundlage für den Negativzins. Diese Anpassung führe dazu, dass der Freibetrag für das Bankensystem steige und die Negativzinseinnahmen der SNB sinken würden, heißt es weiter. Die neue Freibetragsberechnung tritt laut den Angaben per 1. November 2019 in Kraft.

Zudem hat die SNB ihre Wachstumsprognose gesenkt. Sie geht für 2019 neu von einem Wachstum von 0,5 bis 1,0 Prozent aus. Im Juni war noch von rund 1,5 Prozent die Rede gewesen. Die Inflationsprognosen wurden gesenkt. Am Devisenmarkt wertet der Schweizer Franken zu Euro und US-Dollar leicht auf.

/rw/ra/AWP/bgf

ZÜRICH (dpa-AFX)

Bildquellen: FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images, Schweizerische Nationalbank

Marktausblick

TV-Börsenexperte Markus Koch und die Wertpapierprofis von DJE Kapital nehmen am Donnerstag um 18 Uhr die Kapitalmärkte unter die Lupe. Sie verraten Ihnen, wie Sie sich als Anleger jetzt positionieren sollten. Hier kostenlos anmelden

Heute im Fokus

DAX zurück an Nulllinie -- Dow im Plus -- Boeing-Gewinn bricht um die Hälfte ein -- KWS Saat will Wachstum anreiben -- Softbank übernimmt WeWork -- Snap im Fokus

Google: Durchbruch beim Quantencomputing gelungen. Telekom erhält Rechte an Fußball-EM 2024. IG Metall: Bafin soll ams-Angebot für OSRAM stoppen. Akzo Nobel verdient mehr trotz schwierigem Umfeld. Schmolz+Bickenbach will wegen Autokrise Kapital aufpolstern. Ermittler: Konstruktionsfehler Grund für Boeing 737-MAX-Absturz.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Die Bundesregierung erlaubt anscheinend Huawei-Technik bei Aufbau des 5G-Netzes. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
NEL ASAA0B733
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
Infineon AG623100
Microsoft Corp.870747
CommerzbankCBK100
Ballard Power Inc.A0RENB
Apple Inc.865985
Amazon906866
PowerCell Sweden ABA14TK6
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
TUITUAG00