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Karstadt

Karstadt
Karstadt ist eine deutsche Warenhauskette mit Hauptsitz in Essen. Nachdem die Karstadt Warenhaus GmbH im Jahr 2009 einen Insolvenzantrag stellte, übernahm der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen mit seinem Unternehmen Berggruen Holdings die Geschäfte des Konzerns. Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette Karstadt übernimmt.
08.07.18
Karstadt und Kaufhof kurz vor Fusion
Die Eckpunkte einer Fusion der kriselnden Warenhauskette Kaufhof mit dem langjährigen Erzrivalen Karstadt stehen Insidern zufolge fest. mehr
06.07.18
Der Tagesspiegel: Städtetag: Alle Karstadt- und Kaufhof-Filialen müssen bleiben
Berlin (ots) - Der Deutsche Städtetag dringt darauf, dass bei einer Fusion von Karstadt und Kaufhof alle Standorte bestehen bleiben. "Die Städte haben ein hohes Interesse daran, attraktive... mehr
06.07.18
Der Tagesspiegel: Wettbewerbsexperten: Onlinehandel setzt Karstadt und Kaufhof unter Druck
Berlin (ots) - Die geplante Fusion von Karstadt und Kaufhof ist nach Einschätzung des Chefs der Monopolkommission, Achim Wambach, eine Reaktion auf die Zunahme des Onlinehandels. "Der rasant... mehr
06.07.18
HBC äußert sich erstmals zu Berichten über Karstadt-Kaufhof-Fusion
TORONTO/KÖLN (dpa-AFX) - Der Kaufhof-Eigentümer Hudson's Bay Company (HBC) hat sich erstmals öffentlich zu Berichten über ein geplantes Zusammengehen mit dem Rivalen Karstadt geäußert. mehr
06.07.18
Pressestimme: 'Märkische Oderzeitung' zu Karstadt/Kaufhof
FRANKFURT/ODER (dpa-AFX) - "Märkische Oderzeitung" zu Karstadt/Kaufhof":"Nun planen beide Konzerne die Flucht nach vorne. Fixkosten senken, heißt die Devise. Sparen reicht nicht. Die Häuser müssen... mehr
06.07.18
Pressestimme: 'Nürnberger Nachrichten' zu Karstadt/Kaufhof
NÜRNBERG (dpa-AFX) - "Nürnberger Nachrichten' zu Karstadt/Kaufhof:"Haben Warenhäuser im Zeitalter des boomenden Internethandels überhaupt eine Zukunft? Ja, wenn sie ihren Kunden ein gutes, zum... mehr
06.07.18
Pressestimme: 'Kölner Stadt-Anzeiger' zur möglichen Karstadt/Kaufhof-Fusion
KÖLN (dpa-AFX) - Der "Kölner Stadt-Anzeiger" über die mögliche Fusion von Karstadt und Kaufhof:"Was eine Fusion für Mitarbeiter und Filialen bedeutete, lässt sich nur schwer abschätzen. mehr
05.07.18
Börsen-Zeitung: Aus blanker Not, Kommentar zu Karstadt/Kaufhof von Annette Becker
Frankfurt (ots) - Alle Jahre wieder wird das nachrichtliche Sommerloch mit Spekulationen zur Gründung einer Warenhaus AG, also dem Zusammenschluss der Warenhausbetreiber Karstadt und Kaufhof,... mehr
05.07.18
Allgemeine Zeitung Mainz: Undenkbar / Kommentar zu Karstadt und Kaufhof / Von Christian Matz
Mainz (ots) - Eine Fußgängerzone ohne Kaufhaus? In dem man Kosmetika und Koffer, Untertassen und Unterhosen, Handtücher und Heizdecken und ganz oben Kaffee und Kuchen bekommt? Undenkbar. mehr
05.07.18
Rheinische Post: Minister Pinkwart: Karstadt und Kaufhof müssen Belange der Innenstädte berücksichtigen
Düsseldorf (ots) - NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) fordert Karstadt und Kaufhof auf, bei einer Fusion die Belange der Innenstädte und Mitarbeiter zu achten. "Die... mehr

Karstadt Historie

Am 14.05.1881 gründete Rudolph Karstadt sein erstes Ladengeschäft unter dem Namen "Tuch-, Manufaktur- und Konfektionsgeschäft Karstadt". Das Konzept von Karstadt überzeugte von Beginn an durch günstige Festpreise und ein breites Gemischtsortiment. Innerhalb kürzester Zeit gelang es Karstadt, 24 weiteren Filialen zu eröffnen.

Im Jahre 1911 errichtete das Unternehmen ein großes Stofflager und eine Wäschefabrik um die zunehmende Eigenproduktion von Bekleidung weiter ausbauen zu können. Nach dem ersten Weltkrieg folgte eine Expansion auf insgesamt 52 Filialen. Des Weiteren wurden Zulieferer, Druckereien, Weberreien und Schlachtereien aufgekauft. Aufgrund der Wirtschafskrise und dem damit verbundenen Absatzrückgang schied Gründer Rudolph Karstadt 1932 aus dem Unternehmen aus.

Bedingt durch den zweiten Weltkrieg wurden einige Filialen geschlossen und mehr als 30 Warenhäuser zerstört. Als in der Nachkriegszeit das "Wirschaftswunder" folgte, nutze Karstadt den Wirschaftsaufschwung in den folgenden Jahren zur Expansion. Neben Neueröffnungen folgten Übernahmen der Grimme-Warenhäuser im Jahr 1970 und eine Beteiligung an Neckermann 1984. Nach der Wiedervereinigung konnte Karstadt die Centrum-Warenhäuser und 1994 die Hertie-Kaufhäuser übernehmen. 1999 fusioniert die Karstadt AG mit Quelle zur KarstadtQuelle AG und ist bis 2007 börsennotiert.

Karstadt Insolvenz & Übernahme

2004 berichtete Karstadt erstmals über finanzielle Schwierigkeiten, doch man hielt weiterhin gegen Markttrend an dem Gemischtwarenprogramm fest. Das Konzept von Karstadt wird von Kritikern als nicht mehr zeitgemäß betrachtet.

Um den Umsatzrückgängen und finanziellen Engpässen entgegen zu wirken wurden 2005 insgesamt 74 Karstadt-Filialen verkauft und im Jahr 2006 die Immobilien an das Highstreet-Konsortium übertragen. Es folgt Als am 9. Juni 2009 die Zahlungsmittel wiederholt knapp wurden stellt Karstadt einen Insolvenzantrag.

Der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen übernahm am 12. April 2010 die insolventen Karstadt Warenhäuser im Wert von 1 EUR und kaufte die Markenrechte an Karstadt im Wert von 70 Millionen EUR. Die Vermietung der Karstadt-Filialen erfolgt weiterhin über das Highstreet-Konsortium.

Im September 2013 verkauft Berggruen Premium- und Sportkaufhäuser zu je 75,1 % an die Investoren Signa Holding.

Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette übernimmt.

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