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Karstadt

Karstadt
Karstadt ist eine deutsche Warenhauskette mit Hauptsitz in Essen. Nachdem die Karstadt Warenhaus GmbH im Jahr 2009 einen Insolvenzantrag stellte, übernahm der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen mit seinem Unternehmen Berggruen Holdings die Geschäfte des Konzerns. Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette Karstadt übernimmt.
28.04.21
Chef von Galeria Karstadt Kaufhof erwartet hohe Nach-Corona-Rabatte
ESSEN (dpa-AFX) - Der Chef des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof, Miguel Müllenbach, erwartet nach dem Ende des Corona-Lockdowns große Rabattaktionen im Modehandel. "Aktuell herrscht ein... mehr
29.01.21
Wirtschaftsrat kritisiert Staatshilfen für Karstadt-Konzern
BERLIN (Dow Jones)--Der Wirtschaftsrat der CDU hat die sich abzeichnenden Staatshilfen für den Karstadt-Konzern kritisiert und fordert stattdessen eine stärkere Fokussierung der Hilfen auf den... mehr
29.01.21
Pressestimme: 'Berliner Zeitung' zu Galeria Karstadt Kaufhof
BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Zeitung" zu Galeria Karstadt Kaufhof:"Das Warenhaus an sich ist nicht tot. Man muss es nur fantasievoll und einfallsreich führen. Im Hause Karstadt-Kaufhof beweist man... mehr
26.01.21
Staatshilfen für Galeria Karstadt Kaufhof möglich
BERLIN/ESSEN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung verhandelt mit dem angeschlagenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof über Staatshilfen. Wie die Deutsche Presse-Agentur von Insidern erfuhr, geht... mehr
15.01.21
Galeria Karstadt Kaufhof verhandelt erneut über Staatshilfen - Bericht
BERLIN (Dow Jones)--Der angeschlagene Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) verhandelt offenbar seit dieser Woche mit der Bundesregierung über Finanzhilfen in Höhe von mehreren Hundert... mehr
14.01.21
Karstadt-Eigner Signa hält an Ku'damm-Plänen fest
BERLIN (dpa-AFX) - Der Karstadt-Kaufhof-Mutterkonzern Signa hält an den Plänen für seinen Standort am Berliner Kurfürstendamm fest. Im Gegenzug für den Erhalt von Warenhäusern hatte der Senat... mehr
16.10.20
Letzter Arbeitstag in Dutzenden Filialen von Galeria-Karstadt-Kaufhof
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Mit Trauerflor wollen einige Mitarbeiter von Galeria Karstadt Kaufhof am Samstag arbeiten, um ihren Unmut über die Schließung von Dutzenden Filialen kundzutun. mehr
15.10.20
Galeria Karstadt Kaufhof schließt reihenweise Warenhäuser
ESSEN (dpa-AFX) - Galeria Karstadt Kaufhof macht ernst: Nach dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens schließt der deutsche Warenhauskonzern in dieser Woche eine ganze Reihe von nicht... mehr
16.09.20
Galeria Karstadt Kaufhof holt neues Manager-Team
ESSEN (dpa-AFX) - Nach der Zustimmung der Gläubigerversammlung zum Insolvenzplan für Galeria Karstadt Kaufhof will der Warenhauskonzern mit einer erweiterten Geschäftsführung den Neustart schaffen. mehr
02.09.20
Pressestimme: 'Allgemeine Zeitung' zu Galeria Karstadt Kaufhof
MAINZ (dpa-AFX) - "Allgemeine Zeitung" zu Galeria Karstadt Kaufhof:"Die rund 5000 Mitarbeiter, die gehen müssen, weil ihr Standort schließt, waren immer wieder zu Zugeständnissen bereit, doch... mehr

Karstadt Historie

Am 14.05.1881 gründete Rudolph Karstadt sein erstes Ladengeschäft unter dem Namen "Tuch-, Manufaktur- und Konfektionsgeschäft Karstadt". Das Konzept von Karstadt überzeugte von Beginn an durch günstige Festpreise und ein breites Gemischtsortiment. Innerhalb kürzester Zeit gelang es Karstadt, 24 weiteren Filialen zu eröffnen.

Im Jahre 1911 errichtete das Unternehmen ein großes Stofflager und eine Wäschefabrik um die zunehmende Eigenproduktion von Bekleidung weiter ausbauen zu können. Nach dem ersten Weltkrieg folgte eine Expansion auf insgesamt 52 Filialen. Des Weiteren wurden Zulieferer, Druckereien, Weberreien und Schlachtereien aufgekauft. Aufgrund der Wirtschafskrise und dem damit verbundenen Absatzrückgang schied Gründer Rudolph Karstadt 1932 aus dem Unternehmen aus.

Bedingt durch den zweiten Weltkrieg wurden einige Filialen geschlossen und mehr als 30 Warenhäuser zerstört. Als in der Nachkriegszeit das "Wirschaftswunder" folgte, nutze Karstadt den Wirschaftsaufschwung in den folgenden Jahren zur Expansion. Neben Neueröffnungen folgten Übernahmen der Grimme-Warenhäuser im Jahr 1970 und eine Beteiligung an Neckermann 1984. Nach der Wiedervereinigung konnte Karstadt die Centrum-Warenhäuser und 1994 die Hertie-Kaufhäuser übernehmen. 1999 fusioniert die Karstadt AG mit Quelle zur KarstadtQuelle AG und ist bis 2007 börsennotiert.

Karstadt Insolvenz & Übernahme

2004 berichtete Karstadt erstmals über finanzielle Schwierigkeiten, doch man hielt weiterhin gegen Markttrend an dem Gemischtwarenprogramm fest. Das Konzept von Karstadt wird von Kritikern als nicht mehr zeitgemäß betrachtet.

Um den Umsatzrückgängen und finanziellen Engpässen entgegen zu wirken wurden 2005 insgesamt 74 Karstadt-Filialen verkauft und im Jahr 2006 die Immobilien an das Highstreet-Konsortium übertragen. Es folgt Als am 9. Juni 2009 die Zahlungsmittel wiederholt knapp wurden stellt Karstadt einen Insolvenzantrag.

Der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen übernahm am 12. April 2010 die insolventen Karstadt Warenhäuser im Wert von 1 EUR und kaufte die Markenrechte an Karstadt im Wert von 70 Millionen EUR. Die Vermietung der Karstadt-Filialen erfolgt weiterhin über das Highstreet-Konsortium.

Im September 2013 verkauft Berggruen Premium- und Sportkaufhäuser zu je 75,1 % an die Investoren Signa Holding.

Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette übernimmt.
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