Grundsatz der formellen Bilanzkontinuität

Grundsatz der formellen Bilanzkontinuität - Definition

Grundsatz (Grundsatz ordnungsmäßiger Bilanzierung (GoBil)), zur Sicherstellung der formalen Vergleichbarkeit einzelner Jahresabschlüsse im Zeitablauf. Er umfasst:

- die sog. Bilanzidentität, wonach die Wertansätze der Schlussbilanz mit denen der Eröffnungsbilanz des Folgejahres übereinstimmen müssen (§ 252 I Nr.  1 HGB)

- die Beibehaltung der Gliederung der Bilanz- und GuV im Zeitablauf (§ 265 I 1 HGB)

- die Beibehaltung eines einmal gewählten Abschlussstichtags.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015

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