Überschuldung

Überschuldung - Definition

Grund für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Ermittelt sich durch Gegenüberstellung von Gesamtvermögen abzüglich Schulden. Wenn dieser Saldo negativ ist, liegt Überschuldung vor. Zuvor kommt es meist zu einer buchmäßigen Unterbilanz. Fraglich ist, mit welchen Werten das Vermögen in der Überschuldungsbilanz anzusetzen ist. Wenn eine betriebswirtschaftliche Fortbestehensanalyse positiv ausfällt, sind die Unternehmensfortführungswerte (Teilwert) anzusetzen, sonst die Zerschlagungswerte. Dieses Verfahren wird auch als zweistufige Überschuldungsprüfung bezeichnet.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/ueberschuldung/9

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