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11.04.2019 18:00
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HELLA-Aktie unentschlossen: HELLA steigert Umsatz und Gewinn

Ausblick bestätigt: HELLA-Aktie unentschlossen: HELLA steigert Umsatz und Gewinn | Nachricht | finanzen.net
Ausblick bestätigt
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Trotz eines schwierigeren Marktumfelds hat der Autozulieferer HELLA in den ersten neun Monaten sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis gesteigert.
Die Rendite sank allerdings leicht, da die Erlöse etwas stärker zulegten als der Gewinn. Der Gegenwind habe am Markt zugenommen, warnte der Zulieferer für Licht und Elektronik. Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018/19 per Ende Mai bestätigte HELLA aber.

Der Konzernumsatz kletterte in den neun Monaten per Ende Februar währungs- und portfoliobereinigt um gut 6 Prozent auf 5,15 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg laut Mitteilung der HELLA GmbH & Co KGaA um 5,6 Prozent auf 417 Millionen Euro. Im dritten Quartal stieg das bereinigte EBIT leicht auf 115 Millionen von 109 Millionen Euro. Die operative Marge des im nordrhein-westfälischen Lippstadt ansässigen Unternehmens sank in den neun Monaten auf 8,1 von 8,2 Prozent.

"Der Gegenwind vom Markt hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen. Dennoch sind wir insgesamt auf Kurs", erklärte CEO Rolf Breidenbach in der Mitteilung.

Für das Geschäftsjahr peilt HELLA weiter ein Umsatzplus von gut 5 Prozent an. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird in der unteren Hälfte der Bandbreite von 5 bis 10 Prozent erwartet. Die bereinigte EBIT-Marge soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen, als HELLA 8,1 Prozent erreichte.

HELLA warnt vor zunehmend schwierigerem Marktumfeld

Der Autozulieferer HELLA rechnet zumindest in den nächsten Wochen mit einem zunehmend schwierigeren Umfeld. Die Marktentwicklung dürfte noch weiter nachlassen, warnte das Unternehmen bei Vorlage der Zahlen für das dritte Geschäftsquartal. Das vierte Quartal per Ende Mai dürfte "sehr herausfordernd" werden, so der Zulieferer für Licht und Elektronik. Zudem geht HELLA von steigenden Material- und Personalkosten aus.

Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018/19 bestätigte das im nordrhein-westfälischen Lippstadt ansässige Unternehmen aber. "Durch unser stabiles, breit aufgestelltes Geschäftsmodell und konsequentes Kostenmanagement haben wir diese Herausforderungen aber bisher kompensieren können", erklärte CEO Rolf Breidenbach in der Mitteilung.

HELLA-Aktien nach Aussagen zu Marktschwäche volatil

Die Anleger haben den Aktien von HELLA am Donnerstag zwischenzeitlich wegen Sorgen um den Automarkt den Rücken gekehrt. Anfangs sah es noch nach einem soliden Handelstag aus - nach einer Stunde trübten aber Aussagen des Autozulieferers auf einer Telefonkonferenz zu den vorgelegten Zahlen das Stimmungsbild. Die Aktien rutschten klar ins Minus ab und verloren 2,33 Prozent. Bis zum Nachmittag schwankt die Aktie zwischen Gewinn- und Verlustzone. Zum Handelsende stand sie 0,27 Prozent tiefer bei 44,60 Euro.

Das dritte Geschäftsquartal wurde am Markt zwar als leicht positive Überraschung gewertet, weil sowohl das Wachstum aus eigener Kraft als auch die operative Gewinnentwicklung etwas über den Konsensschätzungen lagen. JPMorgan-Experte Jose Asumendi sprach denn auch in einer ersten Reaktion von einem "erneut beeindruckenden Quartal." Seiner Ansicht nach spielt das Unternehmen mit seinem starken Wachstum mit der Autoindustrie derzeit in einer eigenen Liga.

Belastet wurde die Stimmung aber von Aussagen des Unternehmens, das Geschäftsumfeld sei mit Blick nach vorn "sehr herausfordernd". Konzernchef Rolf Breidenbach sieht in der Autoindustrie derzeit keine Anzeichen für eine Erholung, so dass die Marktschwäche wohl auch vor HELLA nicht Halt machen werde. "Der Gegenwind hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen", betonte der Vorstandschef des Licht- und Elektronikspezialisten. Auf Basis der Neunmonatszahlen bestätigte er aber den Ausblick für das volle Geschäftsjahr.

Ein Börsianer verwies außerdem darauf, dass die HELLA-Papiere nach einem zuletzt guten Lauf schon viel Positives eingepreist hätten. Insofern könnten auch Gewinnnmitnahmen für die aktuellen Kursverluste verantwortlich sein. Nachdem die Aktien es zu Monatsbeginn über die Hürde von 42 Euro und damit auch über die 200-Tage-Linie geschafft hatten, haben sie auch im weiteren Verlauf einen starken April hingelegt und am Donnerstag im frühen Handel mit 46 Euro ein Hoch seit Oktober erreicht.

Durch den anschließenden Kursrutsch bis auf 42,56 Euro geriet die Indikatorlinie, die von Anlegern als Indiz für den längerfristigen Trend angesehen wird und derzeit bei 42,76 Euro verläuft, kurzzeitig wieder in Gefahr. Letztlich konnte sich die Aktie dann aber doch darüber behaupten.

FRANKFURT (Dow Jones) / (dpa-AFX)

Bildquellen: Hella

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