Analyst sieht Verdopplungspotenzial für D-Wave-Aktie - trotz aktueller Schwäche

Needham-Analyst Quinn Bolton bleibt weiter optimistisch für D-Wave Quantum. Trotz hoher Volatilität sieht er im Quantencomputing-Pionier erhebliches langfristiges Wachstumspotenzial.
Werte in diesem Artikel
• Needham bestätigt "Buy"-Rating für D-Wave Quantum mit hohem Kursziel
• Quantum Circuits-Kauf könnte D-Wave nach vorne katapultieren
• Quantencomputer mit mehreren zehntausend Qubits voraus?
In einer am 22. Januar 2026 veröffentlichten Analyse hat Needham-Analyst Quinn Bolton seine positive Einschätzung für die D-Wave Quantum-Aktie bekräftigt. Das "Buy"-Rating des Experten bleibt dabei unverändert bestehen und auch sein Kursziel für den Titel aus der Quantencomputing-Branche liegt weiterhin bei 48 US-Dollar und bescheinigt dem Anteilsschein damit ein Aufwärtspotenzial von satten 138,69 Prozent ausgehend vom letzten Schlusskurs an der NYSE bei 20,97 US-Dollar (Stand: Schlusskurs vom 2. Februar 2026). Sein Kursziel stellt laut "TipRanks" zugleich das höchste unter den aktuellen Analystenzielen dar, die im Durschschnitt bei 40,38 US-Dollar liegen (Stand: 3. Februar 2026).
Übernahme von Quantum Circuits stimmt Analysten zuversichtlich
Trotz der zuletzt kräftigen Rücksetzer im Aktienkurs von D-Wave - so fiel die Aktie seit Jahresbeginn um 23,12 Prozent (Stand: Schlusskurs vom 4. Februar 2026) - hält Bolton an seiner optimistischen Einschätzung fest. Er setzt dabei vor allem auf die langfristigen Wachstumsaussichten des Quantencomputing-Unternehmens. So hob Bolton insbesondere das Potenzial hervor, das aus etablierten Anwendungen der Quanten-Annealing-Technologie von D-Wave sowie dem bevorstehenden Ausbau von Gate-Model-Systemen resultiere.
In diesem Zusammenhang sieht der Analyst laut "TipRanks" besonders die im Januar erfoglreich vollzogene Übernahme von Quantum Circuits durch D-Wave als strategisch günstig an und betonte, dass sie dem Unternehmen einen wettbewerbsentscheidenden Vorteil gegenüber Konkurrenten wie Rigetti oder IonQ verschaffen könne: Durch die Integration der fehlerkorrigierenden, supraleitenden Gate-Modell-Technologie von Quantum Circuits in Kombination mit D-Waves bestehender Annealing-Plattform erweitere D-Wave nicht nur seine Technologie-Basis, sondern beschleunige auch den Weg zu leistungsfähigeren, fehlerkorrigierten Gate-Modell-Quantencomputern. Bolton erwartet laut "TipRanks", dass die Dual-Rail-Qubits von Quantum Circuits in Verbindung mit den Kühlsystemen von D-Wave den Weg für Quantencomputer mit Qubit-Zahlen im fünfstelligen Bereich ebnen. Nach seiner Einschätzung könnte diese technologische Verzahnung bestehende Brüche zwischen Annealing- und Gate-Modell-Architekturen deutlich reduzieren. Dadurch dürften sich Entwicklungsprozesse, die Abstimmung von Software und Hardware sowie die praktische Nutzung durch Kunden spürbar beschleunigen, was letztlich auch das Investment-Narrativ der Aktie stärke. Zudem dürfte diese Dual-Plattform-Strategie laut dem Analysten das von D-Wave adressierbare Marktpotenzial deutlich vergrößern und D-Wave in eine bessere Position im Wettbewerb mit anderen Quantencomputing-Anbietern bringen.
Daneben speist sich Boltons Zuversicht auch aus D-Waves Fähigkeit, spezialisierte Quantencomputer-Systeme nicht nur zu entwickeln, sondern auch kommerziell zu vertreiben - ein Bereich, in dem das Unternehmen zu den wenigen ernstzunehmenden Akteuren zählt. Diese Kombination aus technologischer Entwicklung und wachsender Nachfrage nach Quantenlösungen stützt seine bullische Prognose.
Auch andere Analysten bleiben optimistisch
Obwohl die Aktie von D-Wave Quantum zuletzt nicht so stark performte wie noch im Jahr 2025, sehen viele Analysten weiterhin positive Signale und bleiben optimistisch: Laut Daten von "TipRanks" haben derzeit alle 13 dort gelisteten Analysehäuser den Titel mit einer "Buy"-Bewertung versehen. Insgesamt ergibt sich aus den Analystenschätzungen soomit ein "Strong Buy"-Konsens und selbst das tiefste Kursziel liegt mit 35 US-Dollar noch immer weit über dem aktuellen Kurs der D-Wave-Aktie (Stand: 4. Februar 2026).
Redaktion finanzen.net
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