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DAX hält sich nach US-Arbeitsmarktdaten über 25.000-Punkte-Marke - Rekordschluss und neue Bestmarke

09.01.26 20:37 Uhr

BÖRSE AKTUELL: Freitag an der Börse Frankfurt - DAX nach US-Arbeitsmarktbericht mit neues Bestmarke und Rekordschluss | finanzen.net

Am Freitag behauptete sich das deutsche Börsenbarometer weiter über der Marke von 25.000 Punkten und erreichte abermals neue Rekorde. Im Fokus stand der US-Arbeitsmarktbericht.

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25.261,6 PKT 134,2 PKT 0,53%

Der DAX hatte bereits im Donnerstagshandel neue Allzeithochs erklommen, am Freitag setzte sich die Rally dann fort. Der DAX startete er mit einem minimalen Abschlag, kletterte im Verlauf aber in die Gewinnzone - und konnte bei 25.281,18 Punkten sogar erneut eine neue Bestmarke knacken. Er verabschiedete sich schließlich 0,53 Prozent höher bei 25.261,64 Punkten ins Wochenende - ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis.

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Der jüngste DAX-Rekord

Zuvor hatte der DAX am gestrigen Donnerstag bei 25.217,52 Punkten ein Allzeithoch markiert. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.127,46 Zählern in den Feierabend gegangen, was der bisherige Rekord auf Schlusskursbasis war.

Januar-Effekt

"Der DAX arbeitet weiter am sogenannten Januar-Effekt", schrieb der Charttechnik-Experte Martin Utschneider vom Broker Robomarkets. Dabei handele es sich um das Börsenphänomen einer überdurchschnittlich guten Entwicklung im ersten Jahresmonat. Gründe dafür reichten von neu investiertem Kapital über steuerlich motivierte Verkäufe im Dezember bis hin zu Optimismus nach dem Jahreswechsel.

US-Arbeitsmarktbericht im Fokus

Gute Stimmung herrscht an den Aktienmärkten, obwohl sich die geopolitische Gesamtlage zu Beginn des neuen Jahres nicht verbessert hat. Die Politik von US-Präsident Donald Trump macht wieder mehr Schlagzeilen, während sich im Iran Proteste zuspitzen. Kritisch im Fokus stand am Freitag aber vor allem der Arbeitsmarktbericht aus den USA, der eine besondere Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed hat.
In den USA ist die Arbeitslosigkeit Ende des vergangenen Jahres gesunken. Die Arbeitslosenquote fiel im Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine Quote von 4,5 Prozent erwartet. Im November hatte die Quote bei revidiert 4,5 Prozent gelegen, nachdem zuvor ein Wert von 4,6 Prozent gemeldet worden war. Die Beschäftigtenzahl in den USA ist im Dezember weiter gestiegen. Außerhalb der Landwirtschaft kamen 50.000 Stellen hinzu, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 70.000 neuen Stellen gerechnet. Zudem wurde der November-Wert von einem Anstieg um ursprünglich 64.000 auf 56.000 nach unten revidiert.

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Die Zahl der netto neu geschaffenen Stellen in den USA sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben und so festige sich das Bild, wonach der US-Arbeitsmarkt deutlich an Dynamik verloren habe, hieß es von der Helaba. Zinssenkungserwartungen bezüglich der US-Notenbank Fed würden insgesamt wohl eher nicht verstärkt.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX / Dow Jones Newswires

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